Weihnachtliche Rezepte – Teil 1

Etwas verspätet möchte ich euch hier noch einige Rezepte vorstellen, die ihr in der Adventszeit backen könnt, ohne beim Essen ein zu großes schlechtes Gewissen haben zu müssen. Gerade in der Adventszeit, wo einem überall Leckereien angeboten werden, fällt es mir (und einigen von euch vielleicht auch 😉 ) schwer, der Versuchung zu widerstehen und bei der gesunden Ernährung zu bleiben.

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So könnten eure Kreationen dann aussehen 😉

Deswegen habe ich mich daran versucht einige Rezepte auszuprobieren, deren Zutaten nicht so schlecht sind und wo man sich ab und zu eine Kleinigkeit genehmigen kann. Aber nicht zu große Mengen machen, dann muss man zu viel auf Einmal vernichten 😀 Die ersten möchte ich euch hier vorstellen:


Florentiner:
(Für ca 10 Stück)

Zutaten:

  • 50 g Honig
  • 25 g Butter oder Ghee
  • 40 ml Kokosmilch
  • 30 g Macadamias (ungesalzen)
  • 40 g Mandel Blättchen
  • 30 g dunkle Schokolade, mindestens 75%

 

Zubereitung:

1. Den Honig, die Butter und die Kokosmilch in einem kleinen Topf erhitzen.

2. Diese Masse etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen.

3. Macadamias grob hacken.

4. Mandelblätter und Macadamiastücke dazugeben und unter Rühren noch etwas erhitzen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

5. Die Masse jeweils mit einem Esslöffel auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 10 bis 12 Minuten backen.

6. Die warmen, noch formbaren Plätzchen mit einem umgedrehten Glas, bei dem der Rand mit etwas Kokosöl oder Butter bestrichen ist, etwas zusammenschieben und dann komplett auskühlen lassen, bevor man die Unterseiten mit im Wasserbad geschmolzener, dunkler Schokolade bestreicht.


Würzige Lebkuchen:
(für ca. 6 Stück)

Zutaten:

  • 1.5 EL Kokosöl
  • 175 g gemahlene Mandeln (etwas mehr zum Ausrollen)
  • 0.5 TL Weinstein Backpulver
  • 0.5 TL Ingwer Pulver
  • 1 TL Zimt
  • 0.5 TL Nelken Pulver
  • 0.55 TL Pfeffer
  • 0.25 TL Muskat Pulver
  • 0.25 TL Piment Pulver
  • 40 ml Honig
  • 1 Ei
  • 1 Prise Meersalz

 

Zubereitung:

1. Ofen auf Umluft 180° C vorheizen, Backblech herausnehmen, mit Backpapier auslegen und mit 1 TL Kokosöl einfetten.

2. Die gemahlenen Mandeln, die Gewürze und das Salz in einer Schüssel vermischen. Einen vulkanförmigen Krater formen.

3. 1 EL Kokosöl schmelzen. In einer separaten Schüssel Honig, geschmolzenes Kokosöl und Ei verquirlen und anschließend in den Krater der Nuss-Gewürz-Mischung
füllen.

4. Mit einer Gabel von innen nach außen ordentlich vermischen bis du eine einheitliche Masse erhältst.

5. Zu einem Ball formen, in eine Plastikfolie einwickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank auskühlen lassen.

6. Die Teigmasse aus dem Kühlschrank nehmen und mit etwas gemahlenen Mandeln bestreuen. In 6 Bälle teilen und mit den Händen zu gleichmäßig runden Teigfladen formen.

7. Die Teigfladen auf dem Backblech verteilen und für ca. 14 Minuten in den Ofen geben.

8. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen (oder vor dem genießen noch etwas Verzieren, zum Beispiel mit flüssiger, dunkler Schokolade und Nüssen).


Mürbeteigplätzchen:
(für ca. 1 Blech)

Zutaten:

  • 50 g Kokosmehl
  • 60 g Kartoffelstärke
  • 80 g Ghee (Butter geht theoretisch auch)
  • 20 g Kokosblütenzucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise(n) Salz

 

Zubereitung:

1. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

2. Das Kokosmehl, die Kartoffelstärke, Ghee, den Kokosblütenzucker und die beiden Eigelb miteinander vermischen.

3. Eine Prise Salz hinzugeben und den Teig gründlich kneten. Am Besten nach dem Kneten ca. 30 Minuten kalt stellen.

4. Etwas Kartoffelstärke auf der Arbeitsfläche verteilen und Teig ausrollen.

5. Plätzchen ausstechen und vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

6. Für 12 Minuten im Ofen backen.

7. Plätzchen heraus nehmen und abkühlen lassen.

8. Bei Bedarf: Plätzchen verzieren

Als gesündere Alternative zu Zuckerguss eignet sich Eischnee, den ihr zum Beispiel mit Stevia süßen könnt.

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Schoko-Rote Beete Kuchen

ZUTATEN:
(Für 12 Portionen)

  • 250 g Rote Bete
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 4 El heiBer Espresso
  • 200 g Butter
  • 5 Eier
  • 200 g Zucker
  • 135 g Mehl
  • 3 El Kakaopulver
  • 1 TI Backpulver
  • Fett für die Form
  • ½ Vanilleschote
  • 3 El Mohn
  • 50 ml Milch
  • 200 ml Schlagsahne
  • Backpapier

ZUBEREITUNG:

1. Rote Bete in einem Topf mit Wasser aufkochen und zugedeckt ca. 50 Minuten weich kochen. Rote Bete schälen und grob würfeln. In einen hohen Rührbecher geben und fein pürieren.

2. Kuvertüre grob hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Espresso unterrühren. Butter in Stücken untermischen und
beiseite stellen. Eier trennen, Eiweiß in eine Rührschüssel geben und das Eigelb verquirlen.

3. Kuvertüre glatt rühren und das Eigelb zügig unterschlagen. Rote Bete-Püree unterheben. Eiweiß steif schlagen, dabei 190 g Zucker langsam einrieseln lassen. Den Eischnee mit einem Teigschaber locker unterheben. Mehl, Kakao und Backpulver darübersieben und unterheben.
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4. Eine Springform (22 cm 25) fetten und den Boden eventuell mit Backpapier auslegen. Teig einfüllen und glatt streichen. Backofen auf 180 Grad (Gas 2— 3, Umluft 160 Grad) vorheizen. Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten bei 160 Grad (Gas 2, Umluft 150 Grad) 35—40 Minuten backen. In der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
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5. Vanilleschote längs einritzen und das Mark herauskratzen. Mohn, Mark und Schote mit Milch und restlichem Zucker (10 g) in einen Topf geben.
Aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote entfernen und die Masse auskühlen lassen. Sahne steif schlagen, Mohnmasse unterheben und zum Kuchen servieren.

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Ich hoffe der Kuchen schmeckt euch genau so gut wie mir! Viel Spaß beim backen 😀

Und falls ihr noch mehr über die leistungssteigernde Wirkung der Rote Beete wissen wollt, guckt doch mal hier vorbei 🙂