Rezension „Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport“

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Netterweise, wurde mir ein Rezensionsexemplar des Buches „Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport“ vom Sportwelt Verlag zur Verfügung gestellt, welches ursprünglich in englischer Sprache unter dem Titel „The Paleo Diet for Athletes – A Nutritional Formula for Peak Athletic Performance“ veröffentlicht und von Loren Cordain und Joe Friel geschrieben, sowie von Lea Bodora übersetzt wurde. Dieses handelt von einer optimalen Ernährungsform für Ausdauersportler. Die Autoren orientieren sich dabei an der steinzeitlichen Paläo Ernährung und haben diese an die Bedürfnisse von Ausdauersportlern angepasst.

 

Der Ansatz des Buches basiert darauf, dass unsere heutige Ernährung nicht nur ungesund, sondern auch ungeeignet für unseren Körper ist. Erst recht, wenn körperliche Höchstleistungen erzielt werden sollen. Deswegen orientieren sich die Autoren an einer jahrtausendlange, von unseren Vorfahren in der Steinzeit erprobten Ernährung. Dadurch wird die typsich westliche Ernährung ziemlich auf den Kopf gestellt. In der Steinzeit gab es kein Getreide, keinen Zucker und in erster Linie keinen Supermarkt um die Ecke. Für die Nahrungsbeschaffung musste körperliche Arbeit geleistet werden, entweder um Tiere zu jagen oder andere Nahrungsmittel zu sammeln. Gelang dies nicht in einem ausreichenden Umfang, musste gehungert werden und deshalb war es wichtig die eingesetzte Energie mit möglichst sinnvoller und guter Nahrung wieder aufzufüllen.

Die Lebenserwartung dieser Vorfahren war zwar deutlich geringer, jedoch starben viele aufgrund des gefährlichen Lebens und der schlechten medizinischen Versorgung und nicht an den westlichen Zivilisationskrankheiten. Diejenigen, die es schafften zu überleben, waren dafür im höheren Alter noch deutlich fitter und gesünder, als die meisten heutzutage.

Durch den fehlenden Zucker und Getreide bestand die steinzeitliche Ernährung aus weniger Kohlenhydraten und dafür mehr Fetten, sowie Proteinen. Zusätzlich wurden kaum Lebensmittel gegessen um satt zu machen, sondern eher um die lebensnotwendigen Nährstoffe, sowie Vitamine und Mineralien aufzunehmen.

Das Buch befasst sich sowohl mit den Grundlagen der Paläo Ernährung, sowie denen für die Nahrungsaufnahme wichtigen Phasen rund um das Training, sodass es jeweils Ernährungsempfehlungen für  Phasen vor, während und nach einer Trainingseinheit gibt, die optimal auf die Bedürfnisse des Körpers abgestimmt sind.

In dem Buch führen die Autoren die Vorzüge der steinzeitlichen Ernährung mit den Vorteilen der heutigen Nahrungsmittelverfügbarkeit zusammen um eine Ernährungsweise vorzustellen, die sowohl zu Gesundheit als auch sportlichen Höchstleistungen verhilft.

Was mir gefällt:

Die Autoren schaffen es in diesem Buch sehr gut, den wichtigen Inhalt, sowie in einem unauffälligem Verhältnis die notwendigen Hintergrundinformationen miteinander zu verknüpfen und darzustellen. Der Lesende bekommt zu den Informationen über die steinzeitliche Ernährung und den damit verbundenen Forschungsergebnissen, ein auf den Leistungssport abgestimmtes Ernährungskonzept, welches zu mehr Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit verhelfen soll. Dadurch, dass der Tag in Phasen vor, während und nach dem Training eingeteilt wird, erhält man beim Lesen die wichtigsten Informationen und Bestandteile der optimalen Nahrungszusammensetzung für die jeweilige Phase. Zusätzlich gibt es viele Rezepte zum Nachmachen und immer wieder hilfreiche Tabellen und Abbildungen, sowie Informationskästen, die über die grundlegenden Informationen hinaus informieren.

Was mir nicht so gut gefällt:

Dadurch, dass das Buch aus dem englischen übersetzt wurden, wird es mit der amerikanischen Ernährungsweise bzw. den amerikanischen Empfehlungen einer gesunden Ernährung verglichen. Ab und zu wäre da auch ein Vergleich zu der deutschen Ernährung wünschenswert, um es den deutschen Lesern noch etwas näher zu bringen. So kann es dazu führen, dass zwar die amerikanische Ernährung als schlecht und ungesund eingesschätzt wird, die eigene jedoch nicht so sehr.

Fazit:

Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut. Am Anfang mag es etwas erschreckend sein zu hören, auf welche Nahrungsmittel man alles verzichten sollte und die Umstellung kann sich als ziemlich hart erweisen. Wenn sich dann jedoch positive Wirkungen bemerkbar machen, wie zum Beispiel eine bessere Regeneration und Gesundheit oder bessere sportliche Leistungen, dann sollte es die meisten Sportler überzeugen, sich überwiegend an diese Ernährungsform zu halten. Die Autoren erklären die dargestellten Sachverhalte sehr gut und meistens auch leicht verständlich. Ein bisschen Vorwissen auf den Ernährungs- und Sportwissenschaften schadet jedoch sicherlich nicht einem besseren Verständnis. Ich kann dieses Buch denjenigen empfehlen, die mit Hilfe der Ernährung ihren Gesundheits- oder Trainingszustand auf ein besseres Niveau bringen möchten und nicht abgeneigt sind, selber viel zu kochen und weitestgehend auf die weiterverarbeiteten Lebensmittel zu verzichten.
Das Buch könnt ihr unter anderem hier erwerben.

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Rezension „schlau food für alle: Essen mit Gewinn“

 

20180705_094116.jpgGroßzügiger Weise wurde mir vom Sportwelt Verlag das Buch „schlau food für alle: Essen mit Gewinn“ als Rezensionsexemplar zum Lesen zur Verfügung gestellt. Nachdem ich dieses Buch nun gelesen habe, möchte ich euch mit diesem Beitrag meinen gewonnenen Eindruck kurz darstellen.

Die beiden Autoren Gina und Axel Schlote schreiben in dem Buch über die für sie optimale Ernährungsform, mit der sich diese sieben Ziele erfüllen lassen: länger Leben, genussvoll essen, abnehmen & Gewicht halten, gesund & fit fühlen, Tiere schützen, Umwelt schonen, Geld sparen und Zeit gewinnen. Das Buch richtet sich an den durchschnittlichen Verbraucher, der eventuell etwas Gewicht verlieren möchte, jedoch mit der Ernährung nicht nur auf Verzicht aus ist, sondern diese in vollem Umfang genießen möchte. Der Inhalt basiert auf mehrjähriger Erfahrung der beiden Autoren und stellt somit ein in der Praxis erwiesenes Konzept dar.

Was mir gefällt:

Das Buch schildert leicht verständlich und knapp zusammengefasst die Hintergründe, warum die Ernährungsumstellung zu der Erfüllung der anfangs benanten Ziele führt. Auf vertiefende fachliche Erklärungen verzichten die Autoren auf Grund der Tatsache, dass Sie sich selber nicht als Experten in diesem Bereich sehen. Dadurch bleibt das Buch klar verständlich, auch ohne sich vorher viel mit dem Thema Ernährung befasst zu haben. Wer trotzdem tiefgründigere Informationen möchte, wird sicherlich in den vorgeschlagenen weiterführenden Lektüren am Ende des Buches fündig. Sehr hilfreich finde ich auch, dass in dem Buch mögliche Ausreden vorgestellt werden, die einen davon abhalten könnten an der gesünderen Ernährung fest zu halten. Zusätzlich stellen die Autoren Argumente dar, die die Ausreden entkräften und somit ist man für einige, typische Situationen gut vorbereitet und kann sich besser darauf konzentrieren die neue und bessere Ernährung umzusetzen. Durch das Kapitel „Erste Schritte“ wird beim Lesen auch schon ein Startpunkt gesetzt mit der Ernährungsumstellung anzufangen. Oft ist es bequemer an den alten Gewohnheiten fest zu halten, auch wenn diese nicht optimal sind. Nachdem man das Buch durchgelesen hat, kann man direkt mit den ersten Schritten anfangen und sich von den alten Gewohnheiten lösen.

Was mir fehlt:

Die Lebensmittel, die die Autoren empfehlen werden zwar einzeln gut vorgestellt, jedoch könnte es Personen geben, die mit diesen Lebensmitteln alleine keine geschmackvollen Gerichte hin bekommen. Daher würde ich es hilfreich finden einige Rezepte der beiden Autoren mit aufgelistet zu bekommen, oder besser noch deren gesamten Wochenplan als Beispiel, wie eine abwechslungsreiche, jedoch gesunde Ernährung nach den aufgestellten Richtlinien aussehen könnte. So ein Plan könnte zusätzliche Motivation für Personen sein, die Probleme haben, sich an die umgestellte Ernährung zu gewöhnen. Wenn man sich nicht selber aussuchen muss, was man kocht, sondern es „vorgeschrieben“ bekommt, ist die Versuchung sicherlich geringer von der Umstellung wieder auf die alten Gewohnheiten zurück zu greifen.

Fazit:

Insgesamt finde ich, ist das Buch sehr gut aufgebaut. Es ist leicht verständlich geschrieben und die dargestellten Inhalte lassen sich auch ohne Vorwissen verstehen. Es richtet sich meiner Meinung nach an durchschittliche Berufstätige, die auf der einen Seite nicht unnötig viel für ihre Ernährung ausgeben wollen, auf der anderen Seite jedoch etwas unzufrieden mit Ihrer aktuellen Ernährungsweise sind und eventuell etwas abnehmen wollen. Das Buch richtet sich damit nicht nur an eine spezielle Gruppe von Leuten sondern an eine breite Allgemeinheit. Die Umgewöhnung könnte mit diesem Buch etwas schwer fallen, da man keine Beispiele gezeigt bekommt, wie die Ernährung nach der Umstellung aussehen kann oder sollte. Wenn man nicht gerne mit den vorhandenen Lebensmitteln herum experimentiert, stelle ich mir das etwas nachteilig vor. Ansonsten  würde ich das Buch denjenigen empfehlen, die eine unkomplizierte, jedoch erfolgreiche Ernährungsweise suchen, um sich im Leben zufriedener zu fühlen.

Das Buch könnt ihr hier finden und erwerben.

Beeinträchtigt Getreide unsere Gesundheit?

Getreide ist bei uns das Grundnahrungsmittel Nummer 1 und für viele nicht vom Speiseplan wegzudenken. Allerdings gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zu der Ernährung des Menschen und somit ist auch ein Leben ohne Getreide für uns möglich.

wheat1280Das Getreide bzw. die daraus hergestellten Lebensmittel tragen gemeinsam mit den stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche wir zu uns nehmen, und der unnatürlichen Lebensweise zu einer Verschlechterung unseres Gesundheitszustandes, einer früheren Alterung sowie chronischen Krankheiten bei.

Als die Menschen anfingen Getreide zu sich zu nehmen, taten sie dies hauptsächlich in Form von Getreidekeimlingen, welche noch weiter verarbeitet worden sind (zu Brotfladen). Außerdem wurde bei dem Anbau von Getreide nicht von so vielen Chemikalien Gebrauch gemacht und die Pflanzen waren noch nicht auf Unkompliziertheit gezüchtet. Außerdem wurde das Getreide nicht industriell weiter verarbeitet, was heutzutage oft auch mit Hilfe von Chemikalien vereinfacht wird. Des weiteren war Getreide kein Grundnahrungsmittel, sondern nur eine Ausweitung des Nahrungsangebotes.

Heutzutage soll das Getreide leicht anzubauen und zu ernten sein, wodurch zum Beispiel das reife Getreidekorn nicht mehr wie früher auf den Boden fällt, sondern an der Ähre hängen bleibt. Zusätzlich soll es den Anforderungen der Lebensmittelindustrie gerecht werden und hat deswegen einen hohen Glutengehalt, welches zum Beispiel den Teig klebriger macht.

Mittlerweile ist ca. jeder zweihundert siebzigste Mensch von einer Glutenunverträglichkeit betroffen. Durch eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut kommt es bei diesen Personen unter anderem zu Übelkeit, wenn sie glutenhaltige Produkte zu sich nehmen. Eigentlich erkennt deren Körper aber nur die für uns ungeeigneten und ungesunden Getreideprodukte.
Die im Getreide enthaltene Stärke verbindet sich mit dem Gluten zu einer schwer verdaulichen Masse, welche unsere Gedärme verstopft und zu einer Übersäuerung führt.

grass-spikesVitalstoffmangel durch hohen Getreide-Verzehr

Getreideprodukte machen zwar, wie alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel, schnell satt, jedoch verstopfen sie auch unsere Organe, da sie nicht vollständig verdaut werden können. Außerdem wird durch den Verzehr von stark sättigenden Teigwaren weniger Gemüse und Obst gegessen, welches einen deutlich höheren Vitalstoffgehalt hat.
Vollkornprodukte enthalten zwar mehr Vitalstoffe als Auszugsmehle und rohes Getreide mehr als gebackene bzw. gekochte Teigwaren, jedoch ist der Unterschied geringer, als die Vollwertszene versucht es darzustellen. Zwar ist der Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien in Vollkornprodukten höher und der Blutzucker steigt etwas weniger an als bei Weißmehlprodukten, jedoch sind auch mehr von den unten genannten, entzündungsfördernden Lektinen enthalten und somit sind Vollkornprodukte nicht immer die gesündere Wahl.

Bei der säurebildenden Verdauung von Teigwaren ver(sch)wendet der Körper Mineralien als Puffer. Durch den geringen Anteil an Mineralien in den Teigwaren kann es somit passieren, dass der Körper auf seine Mineralienreserven zurückgreifen muss und dadurch nicht nur keine neuen Mineralien aufgenommen werden, sondern auch noch welche „verloren“ gehen. Bei den basischen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Gemüse, ist die Verdauung nicht säurebildend und es können Mineralien vom Körper aufgenommen werden.

Zu den Problemstoffen im Getreide gehören außerdem die Lektine und die Phytinsäure. Lektine haben alle Pflanzen durch Evolution oder Züchtung zum Schutz vor Schädlingen entwickelt. Zusätzlich können diese jedoch bei uns an die körpereigenen Strukturen andocken und diese schädigen. Zu den besonders aggressiven Lektinen gehören die aus Weizen, Roggen und Kidneybohnen, welche zusätzlich auch noch hitzestabil sind und somit nicht durch Kochvorgänge abgebaut werden, wie viele Gemüselektine. Wenn die Lektine in die Blutbahn gelangen, können diese sich im ganzen Körper verteilen und an die Organe heften, was zu einer Abwehrreaktion des Körpers führt. Dieser greift die Lektine an, damit jedoch auch die körpereigenen Strukturen und es kommt zu Entzündungen, aus welchen Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, MS, Diabetes, Herzinfarkt, Autoimmunkrankheiten und Krebs entstehen können. Außerdem wird die hormonelle Regeneration und der Muskelaufbau von den Lektinen negativ beeinflusst, die Lektine können sich zusätzlich entweder an die roten Blutkörperchen binden, wodurch die Saurstofftransportkapazität verringert wird, an das körpereigene Acetyl-Glucosamin binden, wodurch der Gelenkaufbau behindert wird oder die Struktur der Immunzellen schwächen und uns somit anfälliger für Krankheiten machen.
Die Phytinsäure bindet sich an Mineralien und macht diese damit für den Körper unbrauchbar. Phytinsäure kann jedoch teilweise durch Säuerung abgebaut werden, wodurch Sauerteigbrot aus Dinkel oder Hafer dem Körper deutlich mehr Mineralien liefert und somit vorzuziehen ist.

Hoffentlich versucht ihr jetzt euren Getreidekonsum etwas zu minimieren 😉

Entzündungshemmende Ernährung?

Da ich mir eine Verltzung zugezogen hab, möchte ich in nächster Zeit versuchen die Entzündung auch über die Ernährung möglichst schnell abklingen zu lassen, hab mich deswegen mehr mit Möglichkeiten beschäftigt, Entzündungsprozesse in unserem Körper mit Hilfe einer angepassten Ernährung zu bekämpfen und will euch gleich an meinem neuen Wissen teilhaben lassen 😀 die meisten haben ja früher oder später mit Entzündungen zu kämpfen und wissen wahrscheinlich nicht wie viel Einfluss die Ernährung auf den Heilprozess hat.

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Entzündungen sind der Grund vieler Erkrankungen

Entzündungen sind ein natürlicher Abwehrmechanismus unseres Körpers gegen Eindringlinge und Schadstoffe, können jedoch auch durch eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise ausgelöst werden un sich mit der Zeit zu chronischen Entzündungen weiter entwickeln, welche sicherlich nicht mehr dem Erhalt der Gesundheit dienen. Zahlreiche Krankheiten werden auf chronische Entzündungen zurück geführt.
Zu den Hauptursachen für Entzündungsreaktionen zählt einerseits die westliche Ernährung, welche vitalstoffarm und übersäuernd ist. Andererseits können auch zu viel Stress, Schlaf- und Bewegungsmangel, zu wenig Sonnenlicht, Umweltgifte, Allergene, Bakterien, Viren und Pilze Auslöser sein.

Dabei treibt die permanente Belastung durch gesundheitsschädigende Einflüsse unsere Abwehrkräfte an ihr Limit. Die westliche Ernährung ist größtenteils überladen mit Auszugsmehlen, raffiniertem Zucker, tierischem Eiweiß und minderwertigen Fetten. Dies führt zu einer übersäuernden, vitamin- und mineralstoffarmen Ernährung, welche den Säure-Basen-Haushalt negativ beeinflusst und Entzündungsreaktionen zur Folge hat.
Um chronische Entzündungen mit der Ernährung zu vermeiden, solltet ihr darauf achten, dass eure Ernährung überwiegend basisch und reich an antioxidativen Vitalstoffen, wie zum Beispiel die Vitamine A, C, E, Kupfer, Selen, Zink und Omega 3 ist.

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Worauf ihr achten solltet

Im nachfolgenden möchte ich euch einige Lebensmittel bzw. Inhaltstoffe aufzählen, bei denen ich euch nahe lege diese vermehrt zu konsumieren um Entzündungen zu vermeiden:

  • viel trinken (Wasser, ungesüßter Tee):
    Durch eine ausreichend hohe Flüssigkeitszufuhr (mehr dazu könnt ihr hier nachlesen) werden Schadstoffe, sowie entzündungsfördernde Toxine aus eurem Körper ausgeleitet. Zusätzlich werden die Nieren und die Harnwege durchgespült und somit entgiftet und das Lymphsystem wird gereinigt, wodurch Entzündungen vorgebeugt werden können. An dieser Stelle möchte ich euch noch nahelegen möglichst wenig, mit Schadstoffen belastetes Wasser zu trinken. Hierzu zählt auch solches aus Plastikflaschen.
  • Zitrone:
    Die entzündungshemmende Ascorbinsäure (Vitamin C) aus der Zitrone beschleunigt die Entsäuerung und Ausleitung von Problemstoffen aus dem Körper. Außerdem könnt ihr mit Hilfe einer Zitrone leicht euer Wasser schmackhafter machen und somit auch dem ersten Punkt  mehr Beachtung schenken.
  • Magnesium:
    Magnesium wird auch als die „Königin der entzündungshemmenden Mineralstoffe“ bezeuchnet. Deshalb solltet ihr auf eine magnesiumreiche Ernährung achten. Magnesiummangel fördert die Entwicklung chronischer Entzündungen. Einige Beispiele an Magnesiumreichaltigen Lebensmitteln sind Amaranth, Quinoa, Hirse, Vollkornreis, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Mohn, Mandeln, Algen, Mangold, Spinat, Brennnesseln, Basilikum, Majoran und Salbei.
  • Spinat:
    Spinat ist überdurchschnittlich reich an Vitaminen, Nährstoffen und gesundheitsfördernden Phytonährstoffen (zum Beispiel Carotinoide und Flavonoide). Letzte sind entzündungs- und krebshemmend und gelten als natürlicher Schutz gegen antioxidativen Stress und den daraus resultierenden Entzündungskrankheiten. Spinat ist reich an Vitamin C und E, sowie Beta-Carotin, Mangan, Zink und Selen. Carotionide sind weiterhin viel in Tomaten, Möhren, roter Paprika, Aprikosen , Mango und Nektarinen enthalten.
  • Brokkoli:
    Brokkoli ist nicht nur reich an Vitamin C, sondern enthält, ähnlich wie Spinat eine Vielzahl von den entgiftenden Phytonährstoffen.
  • Braunalgen:
    Braunalgen enthalten einen großen Anteil von dem komplexen Kohlenhydrat Fucoidan, welches ebenfalls entzündungs- und krebshemmend ist. Außerdem reinigen die vielen Ballaststoffe den Verdauungstrakt und unterstützen den Fettstoffwechsel. Außerdem besitzen einige Fasern aus den Ballaststoffen einen effektiven Enzuündungsschutz. Sehr Ballaststoffreich sind weiterhin Leinsamen, Weizenkleie, Salat, Gemüse und viele Obstsorten.
  • Zwiebeln/Knoblauch:
    Besonders hervorzuheben bei Zwiebeln und Knoblauch sind die entzündungsfördernden Schwefelverbindungen.In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass Allizin (aus Zwiebel- und Knoblauch) Tumorzellen zerstören kann, ohne dass andere Zellen geschädigt werden. Dieser schwefelhaltige Zwiebelstoff entwickelt sich allerdings erst durch eine chemische Reaktion aus dem Zwiebelstoff Alliin nach dem Schneiden der Zwiebel/Knoblauch.
    Deshalb solltet ihr Zwiebeln und Knoblauch nach dem Schneiden immer 5 Minuten liegen lassen, bevor ihr sie weiter verwendet
  • Kurkuma/Ingwer:
    Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma und Ingwer hab ich euch ja schon beschrieben. Zum nachlesen einfach oben die links anklicken ;). Hier möchte ich nur kurz erwähnen, dass die ätherischen Öle, sowie das Curcumin eine ähnliche Wirkung wie zum Beispiel Schmerzmittel und andere Medikamente haben, jedoch keine Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Kirschen:
    Kirschen sollen 10 mal wirksamer gegen Entzündungen sein als Aspirin. Dafür wird der antioxidative Pflanzenstoff Anthocyan verantwortlich gemacht, welcher oxidative Prozesse im Körper stoppt und als alternatives Schmerzmittel gilt.Papaya und Blaubeeren sind weitere Früchte, denen eine ähnliche Wirkung zugeschrieben wird.
  • Omega-3:
    Die alpha-linolensäure neutralisiert die 4-fach ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure, welche als Auslöser für entzündungsprozesse gilt. Fisch ist teilweise wegen der hohen Schadstoffbelastung umstritten. Weitere Omega-3 reichhaltige Lebensmittel sind Hanf- und Leinöl sowie (Wal-) Nüsse.
  • Vitamin-C:
    Reich an Vitamin-C sind auch schwarze Johannisbeeren, Hagebutten, Kiwis und Sanddorn
  • Zink:
    Zinkhaltige Lebensmittel sind unter anderem Weizenkleie, Linsen und Erbsen
  • Selen:
    Selen findet ihr unter anderem in Hering und Sojabohnen.

Entzündungsfördernde Lebensmittel meiden

Um die Entzündungsprozesse nicht zu fördern ist es sinnvoll solche Lebensmittel, die Entzündungen hervorrufen, möglichst zu vermeiden. Hierzu zählen vor allem industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Milchprodukte und glutenhaltige Getreideprodukte, welche auch zur Übersäuerung beitragen. Tierische Produkte sollten wegen dem hohen Anteil an der oben genannten Arachidonsäure nur in reduziertem Umfang konsumiert werden.

 

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen!

Kommentiert doch bitte was ich noch verbessern kann oder über was ihr euch einen Beitrag wünscht 🙂

Mein erster Blog

Hallo und herzlich Willkommen,

da ich mich schon lange für eine gesunde Ernährung interessiere und sehr gerne aufwändig koche bzw. neue Gerichte ausprobiere, hab ich mich entschlossen diesen Blog zu erstellen.
Ich persönlich liebe es Sport zu treiben und lege dabei einen großen Wert auf eine ausgewogenen und zielgerichtete Ernährung. Denn die richtige Ernährung trägt, meiner Meinung nach, einen großen Bestandteil zu der sportlichen Leistungsfähigkeit bei.
Damit komme ich auch schon auf das Thema dieses Blogs zu sprechen:
Ich möchte euch an meiner Ernährung teilhaben lassen und euch die gesundheitsfördernde bzw. leistungssteigernde Wirkung von bestimmten Lebensmittel darstellen. Nebenbei werde ich euch sicherlich auch mal von meinen eigenen sportlichen Erfolgen berichten. Damit möchte ich euch motivieren, mehr auf eure Ernährung zu achten und damit leistungsfähiger zu werden. Ich habe für mich entdeckt, dass einige Lebensmittel träge machen, oder auch die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen verringern und andere Lebensmittel wiederum den Körper gesünder und damit auch leistungsfähiger machen. Mein Ziel dabei ist es, euch eine gesunde und ausgewogene, aber auch leicht zu realisierende Ernährung nahe zu legen. Dabei setze ich auf viel frisches Obst und Gemüse. Allerdings geht es mir nicht um eine strikte Diät mit vielen Verboten, da diese meistens nicht einen langfristigen Erfolg nach sich ziehen. Ich denke, man kann sich auch mal kleinere Sünden erlauben, jedoch muss das Gesamtbild der Ernährung stimmen. Zusätzlich zu der gesunden Ernährungsweise möchte ich euch nahelegen, möglichst viel Bewegung in euren Alltag einzubauen, denn wir sind heute viel zu träge und faul geworden. Überlegt euch, bevor ihr das Auto, Motorrad oder den Bus nehmt, ob ihr die Strecke nicht auch mit dem Rad oder zu FUß bewältigen könnt und nutzt jede Gelegenheit aus, euch zu bewegen. Denn jede Minute, in der ihr euch bewegt, bringt euch euren Zielen ein Stückchen näher. Schon durch kleine Änderungen in eurem Alltag, werdet ihr euch sehen, dass ihr euch wacher und deutlich fitter fühlt. Ihr solltet jedoch mindestens 3 mal pro Woche, jeweils ungefähr eine Stunde Sport treiben.
Da ich noch keine Erfahrungen hab, was das verfassen eines Blogs angeht, bin ich euch über Rückmeldungen, wie euch meine Beiträge gefallen und Tipps, was ich noch verbessern sollte, sehr dankbar!
Das war es dann auch erstmal für heute, ich hoffe ihr guckt bald wieder vorbei! 🙂