Ingwer

ginger-1142219_1920.jpg

Ingwer – Die Wunderwurzel?!

Ingwer ist eine gelblich-braun gefärbte tropische Gewürzpflanze. Sie wächst im tropischen Südostasien und hat einen sehr verzweigten Wurzelstock. In diesem befindet sich auch der größte Teil der wirksamen Inhaltsstoffe. Etwa 1,5 bis 3 % ätherische Öle, wie die Substanzen Zinigberen, Curcumen (auch in Kurkuma) und beta-Eudesmol sind in diesem enthalten. Zusätzlich enthält die Ingwerwurzel Scharfstoffe, die für den typischen Geschmack verantwortlich sind. Zu diesen Scharfstoffen gehören Gingerole und Shogaole.

Wenn man Ingwer isst, bemerkt man als erstes die enthaltenden Scharfstoffe. Durch diese Scharfstoffe wird mehr Magensäure gebildet, was einerseits den Appetit anregt, zum anderen jedoch auch die Verdauung.

Ingwer wirkt wie ein Schmerzmittel – nur ohne Nebenwirkungen

Ingwer wirkt entzündungs- und schmerzhemmend, außerdem können Arthrose bedingte (Knie-) Schmerzen durch die regelmäßige Einnahme von Ingwer veriingert werden. Des weiteren reduziert Ingwer Muskelschmerzen und hilft gegen Übelkeit und Erbrechen (z. B. Reiseübelkeit oder bei Chemotherapie).
Bei Diabetikern kann die Einnahme von Ingwer wahrscheinlich die Entwicklung von grauem Star verlangsamen oder sogar verhindern. Dies ist bis jetzt nur bei Ratten nachgewiesen.

Im nachfolgenden werde ich auf einige Punkte noch genauer eingehen:

Ingwer gegen Alzheimer

Aufgrund der Eigenschaft β-Amyloid (eine Proteinablagerungen im Gehirn) zu unterdrücken, kann Ingwer  in ein therapeutisches Gesamtkonzept gegen Alzheimer integriert werden.

Ingwer gegen Arthrose

Arthrose ist begleitet von Knorperlabbau, welcher durch Entzündungsprozesse in den Gelenken beschleunigt wird. Das führt zu Schwellungen, Schmerzen und Unbeweglichkeit der betroffenen Gelenke. Ingwer kann Entzündungsprozesse vermindern und die Schmerzen in den Gelenken lindern. Außerdem wird der Knorpelabbauer TNF-α von Ingwer unterdrückt. Somit kann Ingwer Arthrosesymptome reduzieren.

Ingwer stärkt das Immunsystem

Unser Immunsystem profitiert ebenfalls von Ingwer. Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans in unserem Körper, stimuliert das Immunsystem, indem es die Funktion der weißen Blutkörperchen anregt. Dabei wirkt die regelmäßige Einnahme von Ingwer einer krankheitsbedingten Abnahme von Glutathion entgegen. Dadurch unterstützt Ingwer unser Immunsystem bei der Krankheitsabwehr.

Ingwer tötet Krebszellen

Ingwer wirkt auf verschiedenste Weisen gegen Krebs. Auf die genaue Wirkungsweise möchte ich dabei nicht eingehen, da diese etwas komplizierter zu verstehen ist.  Egal ob bei Lungenkrebs, Krebs in den Eierstöcken oder Brustkrebs, Ingwer kann helfen. Allerdings sollte Ingwer nicht gleichzeitig mit  Chemotherapeutika eingesetzt werden, da Ingwer deren Wirksamkeit herabsetzt. Somit ist Ingwer  vorbeugend gegen Krebs einzusetzen, damit er sich gar nicht erst entwickelt.

Ingwer beruhigt den Magen

Diese Eigenschaft des Ingwers ist euch vielleicht schon bekannt, aber ich möchte trotzdem kurz darauf eingehen. Er reduziert Bauchweh, Magenkrämpfe und Übelkeit, inklusive der Reiseübelkeit. Auch diese magenstärkenden Eigenschaften machen Ingwer ideal für den Einsatz im Wettkampfsport.

Ingwer im Sport

Nun zu dem vielleicht wichtigsten Wirkunsggebiet für uns 😀
Die regelmäßige Einnahme von Ingwer kann jedoch Muskelschmerzen und Muskelkater deutlich reduzieren. Im Folgeschluss bedeutet das, dass ein Sportler, der regelmäßig eine Ingwerwurzel genießt härter trainieren kann, als seine Gegner. Durch das Potential den Muskelschmerz zu senken sowie auf den Magen beruhigend zu wirken, empfehle ich euch Ingwer 2 Stunden vor einem Wettkampf zu essen – und genauso während intensiver und langer Belastungen. Dies solltet ihr jedoch auf jeden Fall in einem Training ausprobieren und gucken, wie es euch bekommt und nicht gleich in einem wichtigen Wettkampf damit anfangen!

Wer die oben genannten therapeutischen Wirkungen des Ingwers voll ausschöpfen will, der braucht eine tägliche Mindestdosierung von ca. 5 cm frischen Ingwer. Diese Menge kann problemlos auch für den präventiven Einsatz gegen Krebs, Alzheimer und Arthrose eingesetzt werden.

Wirkstoffe im Ingwer

Ingwer enthält über 160 verschiedene Inhaltsstoffe. Unter ihnen Eisen, zahlreiche Vitamine (Vitamin C und B6), Kalzium, Kalium, Natrium, Phosphor, sowie verschiedene ätherische Öle (zum Großteil Zinigberol, Zinigberen, die Scharfstoffe Gingerole und Shaogole und Diarylhetanoide). Deswegen wird Ingwer auch oft in der Aromatherapie gegen Atemwegserkrsankungen eingesetzt.

 Gingerol – ein natürliches Heilmittel

 

Ich hoffe euch hat dieser Artikel gefallen! Trotzdem bin ich euch über Anregungen und Wünsche, über was ihr mehr erfahren wollt, dankbar. 🙂

Advertisements

Warum trinken so wichtig ist

In diesem Beitrag möchte ich euch erklären, warum es so wichtig ist ausreichend viel zu trinken.

Viele von uns denken vielleicht schon über ihre Ernährung nach. Dabei wird jedoch oft das Trinken unterschätzt. Die meisten Menschen trinken viel zu wenig. Sobald ein Durstgefühl auftritt, hat man eigentlich schon zu wenig getrunken und hängt mit der Flüssigkeitszufuhr etwas hinterher. Durst entsteht, wenn der Körper etwa 0,5% des Körpergewichts an Wasser verloren hat. Da das Trinken so oft unterschätzt wird, will ich meinen ersten Beitrag über die Wichtigkeit der Wasseraufnahme verfassen.

Den hohen Stellenwert der richtigen Flüssigkeitsaufnahme erkennt man schon daran, dass der Körper zu etwas zwei Dritteln aus Wasser besteht. Dabei wird Wasser im Körper an verschiedenen Stellen benötigt. Einerseits als Transportmittel für beispielsweise Blut, Schweiß oder Urin und andererseits als Lösungsmittel für die meisten Stoffe innerhalb einer Zelle. Durch die Verdunstung von Wasser (Schweiß) an der Körperoberfläche, wird dem Wasser Wärme entzogen. Allein dadurch scheidet der Körper jeden Tag große Mengen an Flüssigkeit aus. Dieser Flüssigkeitsverlust muss immer wieder aufgefüllt werden. Das geschieht teilweise durch die aufgenommene Nahrung (vor allem Obst und Gemüse). Zusätzlich empfehle ich euch pro 20 kg Körpergewicht 1 Liter Wasser am Tag zu trinken. Bei sportlicher Aktivität kann es sogar noch mehr sein.

Wem Wasser pur zu langweilig schmeckt, dem empfehle ich, es mit Früchten (z.B. Orange/Zitrone/Limette) oder Gewürzen (wie Ingwer) oder frischen Kräutern (wie Pfefferminze) geschmacksreicher zu gestalten. Dazu reicht es, wenn ihr einfach einen Krug mit Wasser voll macht, die Zutaten zugebt und einige Zeit (im Kühlschrank) stehen lasst. Außerdem trinke ich auch sehr gerne Tee, da es bei diesem vielfältige Geschmacksvariationen gibt. Ihr könnt auch Saft nehmen, um die Geschmacksvielfalt zu erhöhen, dann solltet ihr jedoch diesen mit zwei Dritteln Wasser mischen, da purer Saft zu viel Zucker enthält.

Wassermangel: Warum das so gefährlich ist

Wenn wir zu wenig trinken, kann das auch Gefahren nach sich ziehen. Da Wasser Hauptbestandteil des Blutes ist, kann dieses bei Flüssigkeitsmangel nicht mehr so gut fließen. Dadurch wird der gesamte Körper schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und die Gehirnleistung, sowie die Konzentrationsfähigkeit lassen nach. Außerdem steigt bei Flüssigkeitsmangel die Gefahr von Nierensteinerkrankungen, Verstopfungen und Harnwegsinfektionen. Außerdem trocknen die Haut und die Schleimhäute aus, wodurch es Bakterien und Viren leichter haben, in den Körper zu gelangen.

Da wissenschaftliche Untersuchungen beweisen, dass bereits ein Wasserverlust von 2% des Körpergewichts die Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen, solltet ihr auf die Warnsignale des Körpers, die Flüssigkeitsmangel andeuten, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Durstgefühl oder sogar auch Appetitlosigkeit hören und darauf achten, genug zu trinken.

 

 

 

Mein erster Blog

Hallo und herzlich Willkommen,

da ich mich schon lange für eine gesunde Ernährung interessiere und sehr gerne aufwändig koche bzw. neue Gerichte ausprobiere, hab ich mich entschlossen diesen Blog zu erstellen.
Ich persönlich liebe es Sport zu treiben und lege dabei einen großen Wert auf eine ausgewogenen und zielgerichtete Ernährung. Denn die richtige Ernährung trägt, meiner Meinung nach, einen großen Bestandteil zu der sportlichen Leistungsfähigkeit bei.
Damit komme ich auch schon auf das Thema dieses Blogs zu sprechen:
Ich möchte euch an meiner Ernährung teilhaben lassen und euch die gesundheitsfördernde bzw. leistungssteigernde Wirkung von bestimmten Lebensmittel darstellen. Nebenbei werde ich euch sicherlich auch mal von meinen eigenen sportlichen Erfolgen berichten. Damit möchte ich euch motivieren, mehr auf eure Ernährung zu achten und damit leistungsfähiger zu werden. Ich habe für mich entdeckt, dass einige Lebensmittel träge machen, oder auch die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen verringern und andere Lebensmittel wiederum den Körper gesünder und damit auch leistungsfähiger machen. Mein Ziel dabei ist es, euch eine gesunde und ausgewogene, aber auch leicht zu realisierende Ernährung nahe zu legen. Dabei setze ich auf viel frisches Obst und Gemüse. Allerdings geht es mir nicht um eine strikte Diät mit vielen Verboten, da diese meistens nicht einen langfristigen Erfolg nach sich ziehen. Ich denke, man kann sich auch mal kleinere Sünden erlauben, jedoch muss das Gesamtbild der Ernährung stimmen. Zusätzlich zu der gesunden Ernährungsweise möchte ich euch nahelegen, möglichst viel Bewegung in euren Alltag einzubauen, denn wir sind heute viel zu träge und faul geworden. Überlegt euch, bevor ihr das Auto, Motorrad oder den Bus nehmt, ob ihr die Strecke nicht auch mit dem Rad oder zu FUß bewältigen könnt und nutzt jede Gelegenheit aus, euch zu bewegen. Denn jede Minute, in der ihr euch bewegt, bringt euch euren Zielen ein Stückchen näher. Schon durch kleine Änderungen in eurem Alltag, werdet ihr euch sehen, dass ihr euch wacher und deutlich fitter fühlt. Ihr solltet jedoch mindestens 3 mal pro Woche, jeweils ungefähr eine Stunde Sport treiben.
Da ich noch keine Erfahrungen hab, was das verfassen eines Blogs angeht, bin ich euch über Rückmeldungen, wie euch meine Beiträge gefallen und Tipps, was ich noch verbessern sollte, sehr dankbar!
Das war es dann auch erstmal für heute, ich hoffe ihr guckt bald wieder vorbei! 🙂