Testbericht Samsung Gear IconX

Im Rahmen eines Gewinnspiels von Samsung, wurde ich dazu ausgewählt die neuen Samsung Gear IconX zu testen. Diese wurden mir dafür kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Gear IconX sind kabel-lose Bluetooth-InEar-Kopfhorer. Aufbewahrt werden diese in einem Plastic Etui, welches gleichzeitig auch zum Laden dient.

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1. Auspacken und Anfassen

Geliefert werden die Gear IconX in einer schlichten, auf mich edel wirkenden Papp-Verpackung mit einem Guckfenster, welches Lust bereitet die Verpackung direkt auf zu machen. Nach dem Öffnen kann man eine Schale mit einer kleinen schwarzen Box und dem Lade-Etui, sowie den beiden Kopfhörern, welche ja schon durch das Guckfenster zu sehen waren, heraus nehmen. In der Box befindet sich neben Kurzanleitung, „Erste-Schritte-Guide und der „Warranty Card“ das weitere Zubehör, bestehend aus einem USB Ladekabel, USB-Connector und den Wechsel Ohrstöpseln und den „Flügelspitzen“ in zwei weiteren Größen. Von diesen hat man damit 3 verschiedene Varianten (S,M,L) um die Gear IconX möglichst optimal an das Ohr anzupassen und somit einen sicheren Sitz und Tragekomfort zu ermöglichen. Leider wird kein Steckdosenadapter mit geliefert, sodass man das Lade-Etui entweder über einen schon vorhandenen Adapter oder am PC über den USB-Anschluss laden muss.

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Durch den, bei der schwarzen Variante, goldenen Ring wirken die Gear IconX, welche jeweils nur 6,3 g wiegen, sehr edel. Sie liegen leicht in der Hand und lassen sich nach einiger Übung auch problemlos ins Ohr setzen. Dort hört man dann einen Ton, dass sich diese miteinander verbunden haben und sind mir nach kurzer Zeit nicht mehr aufgefallen, lassen sich also sehr angenehm tragen. Während das Lade-Etui am PC geladen wird, kann man gleich den Gear Manager installieren, was problemlos möglich ist, und danach bis zu 1000 Musiktitel auf den integrierten Speicher (4 GB wovon ca 3,5 GB frei verfügbar sind) laden. Somit kann man, unabhängig vom Smartphone, Musik hören. Der Gear Manager ist sehr übersichtlich und leicht zu verstehen, was jedoch auch daran liegt, dass er nur wenige Funktionen bietet. Neben dem Überspielen von Musik kann man im Moment noch den Haupthörer auswählen, Ohrhörerdaten synchronisieren und Musiktitel verwalten.

2. Tragekomfort erfahren

Das Design der IconX wirkt auf mich edel und es sieht alles gut verarbeitet aus. Ich hatte mir das Lade-Etui größer vorgestellt und bin überrascht, wie klein und leicht es gehalten wird (52 g bei einer Größe von 30,3 x 92,0 x 35,3 mm (H x B x T)) Das Etui kann bis zu 2 vollständige Ladedurchgänge der Kopfhörer durchführen, ohne selbst geladen werden zu müssen. An diesem befinden sich vorne 2 LED’s. welche den Ladevorgang der Kopfhörer anzeigen und hinten eine weitere, welche den Ladezustand des Etui’s selbst anzeigt.

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Die ersten Male fand ich es aufgrund der speziellen Form ungewohnt, die Kopfhörer einzusetzen. Allerdings hab ich mich schnell daran gewöhnt und diese beim tragen nicht gespürt. Sie Saßen auch beim Laufen fest im Ohr und haben sich nicht bewegt. Man muss also beim Sport keine Angst haben, dass diese plötzlich heraus rutschen. In dem Etui lassen sich die Kopfhörer leicht verstauen und problemlos transportieren. Wenn man sie dann wieder raus holt sind sie sogar gleich wieder aufgeladen, was ich sehr praktisch finde!

3. Musik & Touchpad Control

Nachdem man entweder über den PC oder das Handy Musik auf die Kopfhörer geladen hat, kann man diese genießen. Der Sound ist für Bluetooth Kopfhörer gut und lässt sich sogar ziemlich laut einstellen (wenn man die Warnhinweise vernachlässigt).

Die Kopfhörer lassen sich über ein, sich in der Mitte von dem Ring befindlichen, Touchpad steuern. Durch einmaliges Tippen auf das Touchpad (natürlich beidseitig möglich) wird die Musik gestartet und auch unterbrochen. Durch doppeltes Tippen kann der nächste Titel wiedergegeben und Anrufe können angenommen werden, falls ein Handy mit den Kopfhörern verbunden ist. Durch Dreimaliges tippen kann der vorherige Titel wiedergegeben werden und durch streichen nach oben bzw. unten wird die Lautstärke geregelt. Bei längerem Tippen/Halten werden die Menüoptionen vorgelesen, welche durch los lassen aktiviert werden, oder Anrufe können abgelehnt werden.

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Somit ist die Steuerung über das Touchpad sehr leicht und dieses ist im Normalfall auch gut zu erreichen. Allerdings finde ich es in Bewegung (beim Laufen) nicht optimal so lange das Touchpad zu drücken, um sich die Menü-optionen vorlesen zu lassen und dann im richtigen Moment los zu lassen. Ich finde das Prinzip dieser Steuerung jedoch trotzdem gut und sinnvoll!

4. Klangerlebnis

Da ich bei aktivierten Umgebungsgeräuschen die ganze Zeit ein leises Rauschen wahr genommen hab, hab ich diese ziemlich schnell deaktiviert. Sind diese jedoch aktiviert, hören sich die Umgebungsgeräusche meiner Meinung nach etwas künstlich an. Diese werden über 2 Mikrofone aufgenommen und dann eingespielt. Beim Laufen wurde das Rauschen durch den Wind ziemlich störend und es hat mir nicht gerade geholfen mehr von der Umgebung wahr zu nehmen.

20160819_140315 So lange die Lautstärke nicht zu hoch war, konnte ich auch bei deaktivierten Umgebungsgeräuschen einiges wahr nehmen. Insgesamt bin ich mit dem Klangerlebnis zufrieden. Ist sicherlich nicht der Beste Klang, den man bei Kopfhörern finden kann, allerdings hängen da alle kabellose Kopfhörer noch zurück und so lange man sich bewegt oder es etwas lauter ist, ist mir auch nichts störendes aufgefallen! Die Kopfhörer lassen sich sowohl leise, als auch ziemlich laut stellen. Vorher wird man jedoch gewarnt, dass das Hören bei so hoher Lautstärke über längere Zeit schädlich sein kann.

5. In-ear Voice Guide

Durch den In-ear Voice Guide kann man sich zum Beispiel beim Joggen in 15 verschiedenen Sprachen mit echten menschlichen Stimmen persönlich über den Fortschritt informieren und sich motivieren lassen. Das erfolgt entweder in dem eingestellten, regelmäßigem Intervall oder durch das auswählen der entsprechenden Menüfunktion. Die Sprachausgabe gibt einem dann Informationen wie die verstrichene Zeit, die gelaufenen Kilometer, die Herzfrequenz, die verbrannten Kalorien und die Geschwindigkeit. Das sind beim Laufen sehr nützliche Funktionen und man muss nichts machen, außer hin hören, um zum Beispiel die jeweiligen Kilometerangaben anzuhören. Die Sprachausgabe hat mir sehr gut gefallen, nur leider hat die Distanz nicht mit meiner tatsächlich gelaufenen Distanz übereingestimmt und somit wurden mir (bis auf die Zeit) falsche Angaben übermittelt, was den Grad der Motivation natürlich sehr eingeschränkt hat. Wenn jedoch die gelaufene Distanz mit der tatsächlich gelaufenen Distanz übereinstimmt, finde ich die Informationen sehr hilfreich. Allerdings würde ich mir dann noch eine Runden Funktion, sowie die Angabe der Geschwindigkeit in min/km, wie es unter den meisten Läufern üblich ist. Wenn man das Ansage-Intervall auf jeweils ein Kilometer eingestellt hat, wäre es für mich persönlich weiterhin hilfreich eine Angabe zu bekommen, wie schnell der letzte Kilometer war und nicht nur die Geschwindigkeit ab dem Startzeitpunkt genannt wird.

6.  Samsung S Health App

Nach dem Training, lässt sich die Einheit dann ganz leicht in der S-Health App ansehen. Dort werden die Trainingsaufzeichnungen zusammen gefasst und Geschwindigkeit und Herzfrequenz werden in einem Diagramm dargestellt.

Eine weitere hilfreiche Funktion wäre es, wenn es eine Karte gäbe, auf der man sich ansehen kann, wo man lang gelaufen ist. Allgemein lassen sich über die App jedoch Trainingsfortschritte festhalten und Personen, die sich für die Parameter ihrer Trainingseinheiten interessieren, werden dort fündig.

7. Fazit

Die Idee, kabellose Kopfhörer mit Fitness-Tracking zu verbinden finde ich sehr gut. Die IconX sehen edel aus, sind sehr leicht und stören überhaupt nicht beim Sport, da man sie kaum wahr nimmt. Allerdings stimmte bei mir leider die aufgezeichnete Aktivität nicht mit der tatsächlich gelaufenen Strecke überein, sodass nach einer Stunde laufen etwa zwei Kilometer fehlten. So groß darf für mich der Unterschied nicht sein und die Angaben sind für mich unpassend. Allerdings lässt sich sehr gut Musik hören und man hat keine Probleme mehr mit einem störenden Kabel. Das Aufladen in dem Etui ist sehr leicht und praktisch zugleich, sodass man sie voll geladen wieder heraus nehmen und die Musik genießen kann. Mich hat das Rauschen durch den Wind sehr gestört, jedoch muss man die Umgebungsgeräusche und damit die, für das Rauschen verantwortlichen Mikrofone, ja nicht aktivieren und kann sich dann vollständig auf die Musik konzentrieren. Ich würde mich über einige kleine Verbesserungen freuen, wie zum Beispiel die größere Anzahl an Ansagen bei dem Training und für mich als Triathleten wäre es natürlich auch praktisch, wenn die Gear IconX komplett wasserdicht und nicht nur spritzwassergschützt wären, damit man diese auch beim schwimmen tragen kann. Ich trage die Gear IconX sehr gerne und hoffe, dass für die zukünftigen Generationen noch einige Kleinigkeiten verbessert werden, damit diese auch zu einem perfekten Begleiter für Trainingseinheiten werden. Ich hab mich sehr gefreut die Gear IconX testen zu dürfen und hoffe euch einen guten Bericht verfasst zu haben!

8. Weitere Bilder

Bei weiteren Fragen wendet euch doch einfach an mich und ich werde versuchen euch zu antworten. 🙂

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