Entzündungshemmende Ernährung?

Da ich mir eine Verltzung zugezogen hab, möchte ich in nächster Zeit versuchen die Entzündung auch über die Ernährung möglichst schnell abklingen zu lassen, hab mich deswegen mehr mit Möglichkeiten beschäftigt, Entzündungsprozesse in unserem Körper mit Hilfe einer angepassten Ernährung zu bekämpfen und will euch gleich an meinem neuen Wissen teilhaben lassen 😀 die meisten haben ja früher oder später mit Entzündungen zu kämpfen und wissen wahrscheinlich nicht wie viel Einfluss die Ernährung auf den Heilprozess hat.

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Entzündungen sind der Grund vieler Erkrankungen

Entzündungen sind ein natürlicher Abwehrmechanismus unseres Körpers gegen Eindringlinge und Schadstoffe, können jedoch auch durch eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise ausgelöst werden un sich mit der Zeit zu chronischen Entzündungen weiter entwickeln, welche sicherlich nicht mehr dem Erhalt der Gesundheit dienen. Zahlreiche Krankheiten werden auf chronische Entzündungen zurück geführt.
Zu den Hauptursachen für Entzündungsreaktionen zählt einerseits die westliche Ernährung, welche vitalstoffarm und übersäuernd ist. Andererseits können auch zu viel Stress, Schlaf- und Bewegungsmangel, zu wenig Sonnenlicht, Umweltgifte, Allergene, Bakterien, Viren und Pilze Auslöser sein.

Dabei treibt die permanente Belastung durch gesundheitsschädigende Einflüsse unsere Abwehrkräfte an ihr Limit. Die westliche Ernährung ist größtenteils überladen mit Auszugsmehlen, raffiniertem Zucker, tierischem Eiweiß und minderwertigen Fetten. Dies führt zu einer übersäuernden, vitamin- und mineralstoffarmen Ernährung, welche den Säure-Basen-Haushalt negativ beeinflusst und Entzündungsreaktionen zur Folge hat.
Um chronische Entzündungen mit der Ernährung zu vermeiden, solltet ihr darauf achten, dass eure Ernährung überwiegend basisch und reich an antioxidativen Vitalstoffen, wie zum Beispiel die Vitamine A, C, E, Kupfer, Selen, Zink und Omega 3 ist.

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Worauf ihr achten solltet

Im nachfolgenden möchte ich euch einige Lebensmittel bzw. Inhaltstoffe aufzählen, bei denen ich euch nahe lege diese vermehrt zu konsumieren um Entzündungen zu vermeiden:

  • viel trinken (Wasser, ungesüßter Tee):
    Durch eine ausreichend hohe Flüssigkeitszufuhr (mehr dazu könnt ihr hier nachlesen) werden Schadstoffe, sowie entzündungsfördernde Toxine aus eurem Körper ausgeleitet. Zusätzlich werden die Nieren und die Harnwege durchgespült und somit entgiftet und das Lymphsystem wird gereinigt, wodurch Entzündungen vorgebeugt werden können. An dieser Stelle möchte ich euch noch nahelegen möglichst wenig, mit Schadstoffen belastetes Wasser zu trinken. Hierzu zählt auch solches aus Plastikflaschen.
  • Zitrone:
    Die entzündungshemmende Ascorbinsäure (Vitamin C) aus der Zitrone beschleunigt die Entsäuerung und Ausleitung von Problemstoffen aus dem Körper. Außerdem könnt ihr mit Hilfe einer Zitrone leicht euer Wasser schmackhafter machen und somit auch dem ersten Punkt  mehr Beachtung schenken.
  • Magnesium:
    Magnesium wird auch als die „Königin der entzündungshemmenden Mineralstoffe“ bezeuchnet. Deshalb solltet ihr auf eine magnesiumreiche Ernährung achten. Magnesiummangel fördert die Entwicklung chronischer Entzündungen. Einige Beispiele an Magnesiumreichaltigen Lebensmitteln sind Amaranth, Quinoa, Hirse, Vollkornreis, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Mohn, Mandeln, Algen, Mangold, Spinat, Brennnesseln, Basilikum, Majoran und Salbei.
  • Spinat:
    Spinat ist überdurchschnittlich reich an Vitaminen, Nährstoffen und gesundheitsfördernden Phytonährstoffen (zum Beispiel Carotinoide und Flavonoide). Letzte sind entzündungs- und krebshemmend und gelten als natürlicher Schutz gegen antioxidativen Stress und den daraus resultierenden Entzündungskrankheiten. Spinat ist reich an Vitamin C und E, sowie Beta-Carotin, Mangan, Zink und Selen. Carotionide sind weiterhin viel in Tomaten, Möhren, roter Paprika, Aprikosen , Mango und Nektarinen enthalten.
  • Brokkoli:
    Brokkoli ist nicht nur reich an Vitamin C, sondern enthält, ähnlich wie Spinat eine Vielzahl von den entgiftenden Phytonährstoffen.
  • Braunalgen:
    Braunalgen enthalten einen großen Anteil von dem komplexen Kohlenhydrat Fucoidan, welches ebenfalls entzündungs- und krebshemmend ist. Außerdem reinigen die vielen Ballaststoffe den Verdauungstrakt und unterstützen den Fettstoffwechsel. Außerdem besitzen einige Fasern aus den Ballaststoffen einen effektiven Enzuündungsschutz. Sehr Ballaststoffreich sind weiterhin Leinsamen, Weizenkleie, Salat, Gemüse und viele Obstsorten.
  • Zwiebeln/Knoblauch:
    Besonders hervorzuheben bei Zwiebeln und Knoblauch sind die entzündungsfördernden Schwefelverbindungen.In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass Allizin (aus Zwiebel- und Knoblauch) Tumorzellen zerstören kann, ohne dass andere Zellen geschädigt werden. Dieser schwefelhaltige Zwiebelstoff entwickelt sich allerdings erst durch eine chemische Reaktion aus dem Zwiebelstoff Alliin nach dem Schneiden der Zwiebel/Knoblauch.
    Deshalb solltet ihr Zwiebeln und Knoblauch nach dem Schneiden immer 5 Minuten liegen lassen, bevor ihr sie weiter verwendet
  • Kurkuma/Ingwer:
    Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma und Ingwer hab ich euch ja schon beschrieben. Zum nachlesen einfach oben die links anklicken ;). Hier möchte ich nur kurz erwähnen, dass die ätherischen Öle, sowie das Curcumin eine ähnliche Wirkung wie zum Beispiel Schmerzmittel und andere Medikamente haben, jedoch keine Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Kirschen:
    Kirschen sollen 10 mal wirksamer gegen Entzündungen sein als Aspirin. Dafür wird der antioxidative Pflanzenstoff Anthocyan verantwortlich gemacht, welcher oxidative Prozesse im Körper stoppt und als alternatives Schmerzmittel gilt.Papaya und Blaubeeren sind weitere Früchte, denen eine ähnliche Wirkung zugeschrieben wird.
  • Omega-3:
    Die alpha-linolensäure neutralisiert die 4-fach ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure, welche als Auslöser für entzündungsprozesse gilt. Fisch ist teilweise wegen der hohen Schadstoffbelastung umstritten. Weitere Omega-3 reichhaltige Lebensmittel sind Hanf- und Leinöl sowie (Wal-) Nüsse.
  • Vitamin-C:
    Reich an Vitamin-C sind auch schwarze Johannisbeeren, Hagebutten, Kiwis und Sanddorn
  • Zink:
    Zinkhaltige Lebensmittel sind unter anderem Weizenkleie, Linsen und Erbsen
  • Selen:
    Selen findet ihr unter anderem in Hering und Sojabohnen.

Entzündungsfördernde Lebensmittel meiden

Um die Entzündungsprozesse nicht zu fördern ist es sinnvoll solche Lebensmittel, die Entzündungen hervorrufen, möglichst zu vermeiden. Hierzu zählen vor allem industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Milchprodukte und glutenhaltige Getreideprodukte, welche auch zur Übersäuerung beitragen. Tierische Produkte sollten wegen dem hohen Anteil an der oben genannten Arachidonsäure nur in reduziertem Umfang konsumiert werden.

 

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen!

Kommentiert doch bitte was ich noch verbessern kann oder über was ihr euch einen Beitrag wünscht 🙂

2 Gedanken zu “Entzündungshemmende Ernährung?

  1. Huhu! Interessant ist das empfohlene Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 Zufuhr sowie das tatsächliche Verhältnis dieser beiden Fettsäuren, das die meisten Menschen über die Nahrung konsumieren. 1:5 (Omega-3:Omega-6) vs. 1:10 bis 1:25. Da wundert es nicht, dass Entzündungskrankheiten so verbreitet sind…habe auf meinem Blog mehrere Artikel über das Thema. Bei Interesse einfach mal vorbeischauen 🙂 LG!

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