Benefits of Taking Cold Showers / Vorteile kalt zu duschen

You might have heard that taking cold showers is healthy. In this article, I want to explain to you why that is true and what you have to do to get used to the cold water.

The human body reacts to the cold, with increased metabolism and increased production of body heat. Nowadays, we often wear warm clothes, and our bodies aren’t used to these functions anymore. You can easily stimulate your body with colder temperatures by taking a cold shower, which will make you freeze less frequently.

 

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©Photo by Jorge Fernández

Taking cold showers has several benefits. I’m going to explain a few of them in the following:

  • Stronger immune system

Cold showers trigger an increase in the number of white blood cells in the body, which help fight diseases.

  • Waking up

When cold water hits the body, it always is a little shock. This leads to increased oxygen intake, increased heart rate, and increased alertness and helps you to wake up in the morning.

  • Losing weight

Taking cold showers increases fat metabolism since the body has to produce more heat. To create heat, the body uses a protein that frees brown fat to generate energy.

  • Increased circulation

Through the cold, the blood vessels compress and increase the flow to maintain the ideal body temperature.

  • Anti-inflammatory

Coldness helps to reduce inflammations, and the increased blood flow ensures a better supply of for the necessary healing substances.

  • More mitochondria

The coldness stimulates increased production and efficiency of mitochondria, which results in better energy supply.

  • More resistant body and mind

Taking cold showers results in having better control and feeling over the body and makes you more resistant to cold temperatures.

  • Reduce pain and muscle soreness

The coldness helps to reduce pain by neutralizing myoceptors (neuromuscular synapsis). The regenerative properties of cold (water) help to repair the muscles after a tough workout (in addition to the increased blood flow, which flushes the degenerative products out of the used muscles).

 

On the other side, hot showers can provide relief from cold or respiratory symptoms, and they can be useful for muscle relaxation.

Since both, hot and cold showers have some benefits and disadvantages, the best solution could be to take contrast showers where you switch between hot and cold for three to five cycles and tolerating each temperature for about a minute. In this case, you should end with a cold shower and benefit from both sides.

Only be careful with cold showers, when your immune system is weakened already or if you’re freezing and need to warm up.

 


 

Ihr habt vielleicht gehört, dass kalt Duschen gesund ist. In diesem Artikel möchte ich euch erklären, warum das stimmt und was ihr tun könnt, um euch an das kalte Wasser zu gewöhnen.

Der menschliche Körper reagiert auf die Kälte, mit einem erhöhten Stoffwechsel und erhöhter Produktion von Körperwärme. Heutzutage tragen wir oft warme Kleidung, und unsere Körper sind an diese Funktionen nicht mehrgewöhnt. Ihr könnt eure Körper mit kälteren Temperaturen leicht an diese anpassen, indem ihr eine kalte Dusche nehmt, wodurch ihr auch weniger friert.

 

Kalt zu duschen hat mehrere Vorteile. Im folgenden werde ich einige der Vorteile aufzählen und kurz erklären:

  • Stärkeres Immunsystem

Kalte Duschen lösen eine Zunahme der Anzahl der weißen Blutkörperchen im Körper aus, die dann helfen, Krankheiten zu bekämpfen.

  • Aufwachen

Wenn kaltes Wasser auf den Körper trifft, ist es immer ein kleiner Schock. Dies führt zu erhöhter Sauerstoffaufnahme, erhöhter Herzfrequenz, und erhöhte Wachsamkeit und hilft euch, am Morgen aufzuwachen.

  • Abnehmen

Kalte Duschen erhöhen den Fettstoffwechsel, da der Körper  mehr Wärme produzieren muss. Um Wärme zu erzeugen, verwendet der Körper ein Protein, das braunes Fett aktiviert, um Energie zu erzeugen.

  • Erhöhte Durchblutung

Durch die Kälte komprimieren die Blutgefäße und erhöhen daruch den Durschfluss an Blut, um die ideale Körpertemperatur zu halten.

  • Entzündungshemmend

Kälte hilft, Entzündungen zu reduzieren, und der erhöhte Blutfluss sorgt für eine bessere Versorgung mit den notwendigen Stoffen.

  • Mehr Mitochondrien

Die Kälte stimuliert die erhöhte Produktion und Effizienz von Mitochondrien, was zu einer besseren Energieversorgung führt.

  • Widerstandsfähiger Körper und Geist

Kalte Duschen führen zu einer besseren Kontrolle und Gefühl über den Körper und macht euch widerstandsfähiger gegen kalte Temperaturen.

  • Reduzieren Schmerzen und Muskelkater

Die Kälte hilft, Schmerzen zu reduzieren, indem sie Myozeptoren neutralisiert (neuromuskuläre Synapsen). Die regenerativen Eigenschaften von Kälte (Wasser) helfen, die Muskeln nach einem harten Training zu reparieren (zusätzlich zu der erhöhten Durchblutung, die die degenerativen Produkte aus den verwendeten Muskeln spült).

 

Auf der anderen Seite können heiße Duschen Linderung von Erkältungs- oder Atemwegssymptomen bieten, und sie können für die Muskelentspannung nützlich sein.

Da sowohl heiße als auch kalte Duschen einige Vor- und Nachteile haben, könnte die beste Lösung darin bestehen, Kontrastduschen zu nehmen, bei denen ihr drei bis fünf Zyklen lang zwischen heiß und kalt wechselt und jede Temperatur für etwa eine Minute toleriert. In diesem Fall solltet ihr mit einer kalten Dusche enden und von den Vorteilen beider Seiten profitieren.

Seid nur vorsichtig mit kalten Duschen, wenn euer Immunsystem bereits geschwächt ist oder wenn ihr schon friert und euch aufwärmen müsst.

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Rezension „Mentales Training für Triathleten – und alle Ausdauersportler“

Mir wurde ein weiteres Buch des Sportwelt Verlages als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, von dem ich euch jetzt berichten möchte. Es handelt sich um das Buch Mentales Training für Triathleten und alle Ausdauersportler, welches von Jim Taylor und Terri Schneider geschrieben und 2011 im Sportwelt Verlag, übersetzt von Ariane Katibei, in der zweiten Auflage erschienen ist.

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In dem Buch schreiben die Autoren, wie der Titel schon erahnen lässt, über einen Berich des Trainings, der häufig vernachlässigt oder gar nicht betrachtet wird: das Mentaltraining. Das Buch ist einfach zu lesen, am Rand sind viele Zitate von verschiedenen Athleten angefügt, und am Ende jedes Kapitels gibt es ein kleines Fallbeispiel von Amateurathleten, die mentales Training in ihren Alltag integrierten. Zusätzlich gibt es häufig Tabellen und Grafiken zum Selbst Ausfüllen um einerseits Tests durch zu führen und andereseits planerische Grundsätze zu legen. Diese Tabellen helfen direkt mit dem mentalen Training anzufangen und lockern das theoretische lesen des Buches auf, indem man sich kurz einige Gedanken über den dargestellten Sachverhalt machen muss, bevor man die gewonnenen Erkenntnisse im Buch fest hält.

Nach einer kurzen Einleitung über die Grundlagen des Buches und der Erstellung eines Leistungsprofils, um zu sehen wo die Stärken und Schwächen liegen und an welchen Dingen man arbeiten muss um zu einer guten Gesamtleistung zu kommen,geht es um die verschiedenen Bausteine zu einem „erstklassigen Triathlon“. Es wird deutlich dargestellt, dass es wichtig ist, an den Schwächen zu arbeiten während die Stärken weiter aufrecht erhalten werden, um das Bestmögliche aus einem selbt heraus zu holen.

Anhand des Buches, sollte das Ziel jedes Triathleten sein, einen „erstklassigen Triathlon“ zu absolvieren, welcher sich aus Motivation, Selbstvertrauen, Erregung, Konzenztration, Emotionen und Schmerz zusammensetzt. Diese Bestandteile werden in den folgenden Kapiteln genauer beschrieben und es werden Methoden vorgestellt, die helfen diese Fähigkeiten zu erlangen.

Im nachfolgenden Abschnitt geht es darum sich Ziele zu setzen, das (mentale) Training zu planen, sowie allgemeine Prinzipien für die Trainings- und Wettkampfvorbereitung zu erstellen. Diese werden in dem Buch als Routinehandlungen bezeichnet und sollen einen Athleten auf die nachfolgenden Anstrengungen vorbereiten und ihm Sicherheit geben. Außerdem wird über die Vorstellungskraft berichtet, bei der Athleten sich verschiedene Trainings- und Wettkampfszenarien vorstellen sollen, um sich besser auf diese vorzubereiten und eventuell auftretende Fehler oder ungeplante Situationen bestmöglich korrigieren bzw. angemessen auf diese reagieren zu können und nicht in Panik auszubrechen.

Im letzten Teil geht es noch darum, wie Athleten mit Verletzungen umgehen sollten und wie man sich speziell auf einen Ironman vorbereiten sollte. Anschließend gibt es verschiedene Tipps von Profis und wie man es schafft sich auf die Sonnenseite des Triathlons zu schlagen, falls es mal nicht so gut läuft, und nicht zu sehr an negativen Emotionen fest zu hängen.

Wer auf der Suche nach einem leicht verständlichen Buch ist, um sich in Triathlon- (oder anderen längeren Ausdauer-) Wettkämpfen zu verbessern, ohne das physische Training zu sehr zu erhöhen, dem würde ich dieses Buch nahelegen. Der Trainingsalltag kann durch die mentalen Übungen etwas aufgelockert und sinnvoll ergänzt werden, und im Mentalen Bereich gibt es viel Potential, welches nicht alle Athleten voll ausnutzen.

Falls ich euer Interesse gweckt habe, könnt ihr das Buch hier erwerben.

Rezension „Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport“

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Netterweise, wurde mir ein Rezensionsexemplar des Buches „Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport“ vom Sportwelt Verlag zur Verfügung gestellt, welches ursprünglich in englischer Sprache unter dem Titel „The Paleo Diet for Athletes – A Nutritional Formula for Peak Athletic Performance“ veröffentlicht und von Loren Cordain und Joe Friel geschrieben, sowie von Lea Bodora übersetzt wurde. Dieses handelt von einer optimalen Ernährungsform für Ausdauersportler. Die Autoren orientieren sich dabei an der steinzeitlichen Paläo Ernährung und haben diese an die Bedürfnisse von Ausdauersportlern angepasst.

 

Der Ansatz des Buches basiert darauf, dass unsere heutige Ernährung nicht nur ungesund, sondern auch ungeeignet für unseren Körper ist. Erst recht, wenn körperliche Höchstleistungen erzielt werden sollen. Deswegen orientieren sich die Autoren an einer jahrtausendlange, von unseren Vorfahren in der Steinzeit erprobten Ernährung. Dadurch wird die typsich westliche Ernährung ziemlich auf den Kopf gestellt. In der Steinzeit gab es kein Getreide, keinen Zucker und in erster Linie keinen Supermarkt um die Ecke. Für die Nahrungsbeschaffung musste körperliche Arbeit geleistet werden, entweder um Tiere zu jagen oder andere Nahrungsmittel zu sammeln. Gelang dies nicht in einem ausreichenden Umfang, musste gehungert werden und deshalb war es wichtig die eingesetzte Energie mit möglichst sinnvoller und guter Nahrung wieder aufzufüllen.

Die Lebenserwartung dieser Vorfahren war zwar deutlich geringer, jedoch starben viele aufgrund des gefährlichen Lebens und der schlechten medizinischen Versorgung und nicht an den westlichen Zivilisationskrankheiten. Diejenigen, die es schafften zu überleben, waren dafür im höheren Alter noch deutlich fitter und gesünder, als die meisten heutzutage.

Durch den fehlenden Zucker und Getreide bestand die steinzeitliche Ernährung aus weniger Kohlenhydraten und dafür mehr Fetten, sowie Proteinen. Zusätzlich wurden kaum Lebensmittel gegessen um satt zu machen, sondern eher um die lebensnotwendigen Nährstoffe, sowie Vitamine und Mineralien aufzunehmen.

Das Buch befasst sich sowohl mit den Grundlagen der Paläo Ernährung, sowie denen für die Nahrungsaufnahme wichtigen Phasen rund um das Training, sodass es jeweils Ernährungsempfehlungen für  Phasen vor, während und nach einer Trainingseinheit gibt, die optimal auf die Bedürfnisse des Körpers abgestimmt sind.

In dem Buch führen die Autoren die Vorzüge der steinzeitlichen Ernährung mit den Vorteilen der heutigen Nahrungsmittelverfügbarkeit zusammen um eine Ernährungsweise vorzustellen, die sowohl zu Gesundheit als auch sportlichen Höchstleistungen verhilft.

Was mir gefällt:

Die Autoren schaffen es in diesem Buch sehr gut, den wichtigen Inhalt, sowie in einem unauffälligem Verhältnis die notwendigen Hintergrundinformationen miteinander zu verknüpfen und darzustellen. Der Lesende bekommt zu den Informationen über die steinzeitliche Ernährung und den damit verbundenen Forschungsergebnissen, ein auf den Leistungssport abgestimmtes Ernährungskonzept, welches zu mehr Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit verhelfen soll. Dadurch, dass der Tag in Phasen vor, während und nach dem Training eingeteilt wird, erhält man beim Lesen die wichtigsten Informationen und Bestandteile der optimalen Nahrungszusammensetzung für die jeweilige Phase. Zusätzlich gibt es viele Rezepte zum Nachmachen und immer wieder hilfreiche Tabellen und Abbildungen, sowie Informationskästen, die über die grundlegenden Informationen hinaus informieren.

Was mir nicht so gut gefällt:

Dadurch, dass das Buch aus dem englischen übersetzt wurden, wird es mit der amerikanischen Ernährungsweise bzw. den amerikanischen Empfehlungen einer gesunden Ernährung verglichen. Ab und zu wäre da auch ein Vergleich zu der deutschen Ernährung wünschenswert, um es den deutschen Lesern noch etwas näher zu bringen. So kann es dazu führen, dass zwar die amerikanische Ernährung als schlecht und ungesund eingesschätzt wird, die eigene jedoch nicht so sehr.

Fazit:

Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut. Am Anfang mag es etwas erschreckend sein zu hören, auf welche Nahrungsmittel man alles verzichten sollte und die Umstellung kann sich als ziemlich hart erweisen. Wenn sich dann jedoch positive Wirkungen bemerkbar machen, wie zum Beispiel eine bessere Regeneration und Gesundheit oder bessere sportliche Leistungen, dann sollte es die meisten Sportler überzeugen, sich überwiegend an diese Ernährungsform zu halten. Die Autoren erklären die dargestellten Sachverhalte sehr gut und meistens auch leicht verständlich. Ein bisschen Vorwissen auf den Ernährungs- und Sportwissenschaften schadet jedoch sicherlich nicht einem besseren Verständnis. Ich kann dieses Buch denjenigen empfehlen, die mit Hilfe der Ernährung ihren Gesundheits- oder Trainingszustand auf ein besseres Niveau bringen möchten und nicht abgeneigt sind, selber viel zu kochen und weitestgehend auf die weiterverarbeiteten Lebensmittel zu verzichten.
Das Buch könnt ihr unter anderem hier erwerben.

Rezension „schlau food für alle: Essen mit Gewinn“

 

20180705_094116.jpgGroßzügiger Weise wurde mir vom Sportwelt Verlag das Buch „schlau food für alle: Essen mit Gewinn“ als Rezensionsexemplar zum Lesen zur Verfügung gestellt. Nachdem ich dieses Buch nun gelesen habe, möchte ich euch mit diesem Beitrag meinen gewonnenen Eindruck kurz darstellen.

Die beiden Autoren Gina und Axel Schlote schreiben in dem Buch über die für sie optimale Ernährungsform, mit der sich diese sieben Ziele erfüllen lassen: länger Leben, genussvoll essen, abnehmen & Gewicht halten, gesund & fit fühlen, Tiere schützen, Umwelt schonen, Geld sparen und Zeit gewinnen. Das Buch richtet sich an den durchschnittlichen Verbraucher, der eventuell etwas Gewicht verlieren möchte, jedoch mit der Ernährung nicht nur auf Verzicht aus ist, sondern diese in vollem Umfang genießen möchte. Der Inhalt basiert auf mehrjähriger Erfahrung der beiden Autoren und stellt somit ein in der Praxis erwiesenes Konzept dar.

Was mir gefällt:

Das Buch schildert leicht verständlich und knapp zusammengefasst die Hintergründe, warum die Ernährungsumstellung zu der Erfüllung der anfangs benanten Ziele führt. Auf vertiefende fachliche Erklärungen verzichten die Autoren auf Grund der Tatsache, dass Sie sich selber nicht als Experten in diesem Bereich sehen. Dadurch bleibt das Buch klar verständlich, auch ohne sich vorher viel mit dem Thema Ernährung befasst zu haben. Wer trotzdem tiefgründigere Informationen möchte, wird sicherlich in den vorgeschlagenen weiterführenden Lektüren am Ende des Buches fündig. Sehr hilfreich finde ich auch, dass in dem Buch mögliche Ausreden vorgestellt werden, die einen davon abhalten könnten an der gesünderen Ernährung fest zu halten. Zusätzlich stellen die Autoren Argumente dar, die die Ausreden entkräften und somit ist man für einige, typische Situationen gut vorbereitet und kann sich besser darauf konzentrieren die neue und bessere Ernährung umzusetzen. Durch das Kapitel „Erste Schritte“ wird beim Lesen auch schon ein Startpunkt gesetzt mit der Ernährungsumstellung anzufangen. Oft ist es bequemer an den alten Gewohnheiten fest zu halten, auch wenn diese nicht optimal sind. Nachdem man das Buch durchgelesen hat, kann man direkt mit den ersten Schritten anfangen und sich von den alten Gewohnheiten lösen.

Was mir fehlt:

Die Lebensmittel, die die Autoren empfehlen werden zwar einzeln gut vorgestellt, jedoch könnte es Personen geben, die mit diesen Lebensmitteln alleine keine geschmackvollen Gerichte hin bekommen. Daher würde ich es hilfreich finden einige Rezepte der beiden Autoren mit aufgelistet zu bekommen, oder besser noch deren gesamten Wochenplan als Beispiel, wie eine abwechslungsreiche, jedoch gesunde Ernährung nach den aufgestellten Richtlinien aussehen könnte. So ein Plan könnte zusätzliche Motivation für Personen sein, die Probleme haben, sich an die umgestellte Ernährung zu gewöhnen. Wenn man sich nicht selber aussuchen muss, was man kocht, sondern es „vorgeschrieben“ bekommt, ist die Versuchung sicherlich geringer von der Umstellung wieder auf die alten Gewohnheiten zurück zu greifen.

Fazit:

Insgesamt finde ich, ist das Buch sehr gut aufgebaut. Es ist leicht verständlich geschrieben und die dargestellten Inhalte lassen sich auch ohne Vorwissen verstehen. Es richtet sich meiner Meinung nach an durchschittliche Berufstätige, die auf der einen Seite nicht unnötig viel für ihre Ernährung ausgeben wollen, auf der anderen Seite jedoch etwas unzufrieden mit Ihrer aktuellen Ernährungsweise sind und eventuell etwas abnehmen wollen. Das Buch richtet sich damit nicht nur an eine spezielle Gruppe von Leuten sondern an eine breite Allgemeinheit. Die Umgewöhnung könnte mit diesem Buch etwas schwer fallen, da man keine Beispiele gezeigt bekommt, wie die Ernährung nach der Umstellung aussehen kann oder sollte. Wenn man nicht gerne mit den vorhandenen Lebensmitteln herum experimentiert, stelle ich mir das etwas nachteilig vor. Ansonsten  würde ich das Buch denjenigen empfehlen, die eine unkomplizierte, jedoch erfolgreiche Ernährungsweise suchen, um sich im Leben zufriedener zu fühlen.

Das Buch könnt ihr hier finden und erwerben.

Weihnachtliche Rezepte – Teil 1

Etwas verspätet möchte ich euch hier noch einige Rezepte vorstellen, die ihr in der Adventszeit backen könnt, ohne beim Essen ein zu großes schlechtes Gewissen haben zu müssen. Gerade in der Adventszeit, wo einem überall Leckereien angeboten werden, fällt es mir (und einigen von euch vielleicht auch 😉 ) schwer, der Versuchung zu widerstehen und bei der gesunden Ernährung zu bleiben.

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So könnten eure Kreationen dann aussehen 😉

Deswegen habe ich mich daran versucht einige Rezepte auszuprobieren, deren Zutaten nicht so schlecht sind und wo man sich ab und zu eine Kleinigkeit genehmigen kann. Aber nicht zu große Mengen machen, dann muss man zu viel auf Einmal vernichten 😀 Die ersten möchte ich euch hier vorstellen:


Florentiner:
(Für ca 10 Stück)

Zutaten:

  • 50 g Honig
  • 25 g Butter oder Ghee
  • 40 ml Kokosmilch
  • 30 g Macadamias (ungesalzen)
  • 40 g Mandel Blättchen
  • 30 g dunkle Schokolade, mindestens 75%

 

Zubereitung:

1. Den Honig, die Butter und die Kokosmilch in einem kleinen Topf erhitzen.

2. Diese Masse etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen.

3. Macadamias grob hacken.

4. Mandelblätter und Macadamiastücke dazugeben und unter Rühren noch etwas erhitzen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

5. Die Masse jeweils mit einem Esslöffel auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 10 bis 12 Minuten backen.

6. Die warmen, noch formbaren Plätzchen mit einem umgedrehten Glas, bei dem der Rand mit etwas Kokosöl oder Butter bestrichen ist, etwas zusammenschieben und dann komplett auskühlen lassen, bevor man die Unterseiten mit im Wasserbad geschmolzener, dunkler Schokolade bestreicht.


Würzige Lebkuchen:
(für ca. 6 Stück)

Zutaten:

  • 1.5 EL Kokosöl
  • 175 g gemahlene Mandeln (etwas mehr zum Ausrollen)
  • 0.5 TL Weinstein Backpulver
  • 0.5 TL Ingwer Pulver
  • 1 TL Zimt
  • 0.5 TL Nelken Pulver
  • 0.55 TL Pfeffer
  • 0.25 TL Muskat Pulver
  • 0.25 TL Piment Pulver
  • 40 ml Honig
  • 1 Ei
  • 1 Prise Meersalz

 

Zubereitung:

1. Ofen auf Umluft 180° C vorheizen, Backblech herausnehmen, mit Backpapier auslegen und mit 1 TL Kokosöl einfetten.

2. Die gemahlenen Mandeln, die Gewürze und das Salz in einer Schüssel vermischen. Einen vulkanförmigen Krater formen.

3. 1 EL Kokosöl schmelzen. In einer separaten Schüssel Honig, geschmolzenes Kokosöl und Ei verquirlen und anschließend in den Krater der Nuss-Gewürz-Mischung
füllen.

4. Mit einer Gabel von innen nach außen ordentlich vermischen bis du eine einheitliche Masse erhältst.

5. Zu einem Ball formen, in eine Plastikfolie einwickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank auskühlen lassen.

6. Die Teigmasse aus dem Kühlschrank nehmen und mit etwas gemahlenen Mandeln bestreuen. In 6 Bälle teilen und mit den Händen zu gleichmäßig runden Teigfladen formen.

7. Die Teigfladen auf dem Backblech verteilen und für ca. 14 Minuten in den Ofen geben.

8. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen (oder vor dem genießen noch etwas Verzieren, zum Beispiel mit flüssiger, dunkler Schokolade und Nüssen).


Mürbeteigplätzchen:
(für ca. 1 Blech)

Zutaten:

  • 50 g Kokosmehl
  • 60 g Kartoffelstärke
  • 80 g Ghee (Butter geht theoretisch auch)
  • 20 g Kokosblütenzucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise(n) Salz

 

Zubereitung:

1. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

2. Das Kokosmehl, die Kartoffelstärke, Ghee, den Kokosblütenzucker und die beiden Eigelb miteinander vermischen.

3. Eine Prise Salz hinzugeben und den Teig gründlich kneten. Am Besten nach dem Kneten ca. 30 Minuten kalt stellen.

4. Etwas Kartoffelstärke auf der Arbeitsfläche verteilen und Teig ausrollen.

5. Plätzchen ausstechen und vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

6. Für 12 Minuten im Ofen backen.

7. Plätzchen heraus nehmen und abkühlen lassen.

8. Bei Bedarf: Plätzchen verzieren

Als gesündere Alternative zu Zuckerguss eignet sich Eischnee, den ihr zum Beispiel mit Stevia süßen könnt.

Beeinträchtigt Getreide unsere Gesundheit?

Getreide ist bei uns das Grundnahrungsmittel Nummer 1 und für viele nicht vom Speiseplan wegzudenken. Allerdings gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zu der Ernährung des Menschen und somit ist auch ein Leben ohne Getreide für uns möglich.

wheat1280Das Getreide bzw. die daraus hergestellten Lebensmittel tragen gemeinsam mit den stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche wir zu uns nehmen, und der unnatürlichen Lebensweise zu einer Verschlechterung unseres Gesundheitszustandes, einer früheren Alterung sowie chronischen Krankheiten bei.

Als die Menschen anfingen Getreide zu sich zu nehmen, taten sie dies hauptsächlich in Form von Getreidekeimlingen, welche noch weiter verarbeitet worden sind (zu Brotfladen). Außerdem wurde bei dem Anbau von Getreide nicht von so vielen Chemikalien Gebrauch gemacht und die Pflanzen waren noch nicht auf Unkompliziertheit gezüchtet. Außerdem wurde das Getreide nicht industriell weiter verarbeitet, was heutzutage oft auch mit Hilfe von Chemikalien vereinfacht wird. Des weiteren war Getreide kein Grundnahrungsmittel, sondern nur eine Ausweitung des Nahrungsangebotes.

Heutzutage soll das Getreide leicht anzubauen und zu ernten sein, wodurch zum Beispiel das reife Getreidekorn nicht mehr wie früher auf den Boden fällt, sondern an der Ähre hängen bleibt. Zusätzlich soll es den Anforderungen der Lebensmittelindustrie gerecht werden und hat deswegen einen hohen Glutengehalt, welches zum Beispiel den Teig klebriger macht.

Mittlerweile ist ca. jeder zweihundert siebzigste Mensch von einer Glutenunverträglichkeit betroffen. Durch eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut kommt es bei diesen Personen unter anderem zu Übelkeit, wenn sie glutenhaltige Produkte zu sich nehmen. Eigentlich erkennt deren Körper aber nur die für uns ungeeigneten und ungesunden Getreideprodukte.
Die im Getreide enthaltene Stärke verbindet sich mit dem Gluten zu einer schwer verdaulichen Masse, welche unsere Gedärme verstopft und zu einer Übersäuerung führt.

grass-spikesVitalstoffmangel durch hohen Getreide-Verzehr

Getreideprodukte machen zwar, wie alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel, schnell satt, jedoch verstopfen sie auch unsere Organe, da sie nicht vollständig verdaut werden können. Außerdem wird durch den Verzehr von stark sättigenden Teigwaren weniger Gemüse und Obst gegessen, welches einen deutlich höheren Vitalstoffgehalt hat.
Vollkornprodukte enthalten zwar mehr Vitalstoffe als Auszugsmehle und rohes Getreide mehr als gebackene bzw. gekochte Teigwaren, jedoch ist der Unterschied geringer, als die Vollwertszene versucht es darzustellen. Zwar ist der Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien in Vollkornprodukten höher und der Blutzucker steigt etwas weniger an als bei Weißmehlprodukten, jedoch sind auch mehr von den unten genannten, entzündungsfördernden Lektinen enthalten und somit sind Vollkornprodukte nicht immer die gesündere Wahl.

Bei der säurebildenden Verdauung von Teigwaren ver(sch)wendet der Körper Mineralien als Puffer. Durch den geringen Anteil an Mineralien in den Teigwaren kann es somit passieren, dass der Körper auf seine Mineralienreserven zurückgreifen muss und dadurch nicht nur keine neuen Mineralien aufgenommen werden, sondern auch noch welche „verloren“ gehen. Bei den basischen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Gemüse, ist die Verdauung nicht säurebildend und es können Mineralien vom Körper aufgenommen werden.

Zu den Problemstoffen im Getreide gehören außerdem die Lektine und die Phytinsäure. Lektine haben alle Pflanzen durch Evolution oder Züchtung zum Schutz vor Schädlingen entwickelt. Zusätzlich können diese jedoch bei uns an die körpereigenen Strukturen andocken und diese schädigen. Zu den besonders aggressiven Lektinen gehören die aus Weizen, Roggen und Kidneybohnen, welche zusätzlich auch noch hitzestabil sind und somit nicht durch Kochvorgänge abgebaut werden, wie viele Gemüselektine. Wenn die Lektine in die Blutbahn gelangen, können diese sich im ganzen Körper verteilen und an die Organe heften, was zu einer Abwehrreaktion des Körpers führt. Dieser greift die Lektine an, damit jedoch auch die körpereigenen Strukturen und es kommt zu Entzündungen, aus welchen Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, MS, Diabetes, Herzinfarkt, Autoimmunkrankheiten und Krebs entstehen können. Außerdem wird die hormonelle Regeneration und der Muskelaufbau von den Lektinen negativ beeinflusst, die Lektine können sich zusätzlich entweder an die roten Blutkörperchen binden, wodurch die Saurstofftransportkapazität verringert wird, an das körpereigene Acetyl-Glucosamin binden, wodurch der Gelenkaufbau behindert wird oder die Struktur der Immunzellen schwächen und uns somit anfälliger für Krankheiten machen.
Die Phytinsäure bindet sich an Mineralien und macht diese damit für den Körper unbrauchbar. Phytinsäure kann jedoch teilweise durch Säuerung abgebaut werden, wodurch Sauerteigbrot aus Dinkel oder Hafer dem Körper deutlich mehr Mineralien liefert und somit vorzuziehen ist.

Hoffentlich versucht ihr jetzt euren Getreidekonsum etwas zu minimieren 😉