English versions

In the future, I will try to provide English versions of the blog articles and not only German ones.

I started translating the first one so you can find the article about sleep in English under the German text.

You just need to click here.

Enjoy reading, and if you find any mistakes, please tell me. 🙂

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Weihnachtliche Rezepte – Teil 1

Etwas verspätet möchte ich euch hier noch einige Rezepte vorstellen, die ihr in der Adventszeit backen könnt, ohne beim Essen ein zu großes schlechtes Gewissen haben zu müssen. Gerade in der Adventszeit, wo einem überall Leckereien angeboten werden, fällt es mir (und einigen von euch vielleicht auch 😉 ) schwer, der Versuchung zu widerstehen und bei der gesunden Ernährung zu bleiben.

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So könnten eure Kreationen dann aussehen 😉

Deswegen habe ich mich daran versucht einige Rezepte auszuprobieren, deren Zutaten nicht so schlecht sind und wo man sich ab und zu eine Kleinigkeit genehmigen kann. Aber nicht zu große Mengen machen, dann muss man zu viel auf Einmal vernichten 😀 Die ersten möchte ich euch hier vorstellen:


Florentiner:
(Für ca 10 Stück)

Zutaten:

  • 50 g Honig
  • 25 g Butter oder Ghee
  • 40 ml Kokosmilch
  • 30 g Macadamias (ungesalzen)
  • 40 g Mandel Blättchen
  • 30 g dunkle Schokolade, mindestens 75%

 

Zubereitung:

1. Den Honig, die Butter und die Kokosmilch in einem kleinen Topf erhitzen.

2. Diese Masse etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen.

3. Macadamias grob hacken.

4. Mandelblätter und Macadamiastücke dazugeben und unter Rühren noch etwas erhitzen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

5. Die Masse jeweils mit einem Esslöffel auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 10 bis 12 Minuten backen.

6. Die warmen, noch formbaren Plätzchen mit einem umgedrehten Glas, bei dem der Rand mit etwas Kokosöl oder Butter bestrichen ist, etwas zusammenschieben und dann komplett auskühlen lassen, bevor man die Unterseiten mit im Wasserbad geschmolzener, dunkler Schokolade bestreicht.


Würzige Lebkuchen:
(für ca. 6 Stück)

Zutaten:

  • 1.5 EL Kokosöl
  • 175 g gemahlene Mandeln (etwas mehr zum Ausrollen)
  • 0.5 TL Weinstein Backpulver
  • 0.5 TL Ingwer Pulver
  • 1 TL Zimt
  • 0.5 TL Nelken Pulver
  • 0.55 TL Pfeffer
  • 0.25 TL Muskat Pulver
  • 0.25 TL Piment Pulver
  • 40 ml Honig
  • 1 Ei
  • 1 Prise Meersalz

 

Zubereitung:

1. Ofen auf Umluft 180° C vorheizen, Backblech herausnehmen, mit Backpapier auslegen und mit 1 TL Kokosöl einfetten.

2. Die gemahlenen Mandeln, die Gewürze und das Salz in einer Schüssel vermischen. Einen vulkanförmigen Krater formen.

3. 1 EL Kokosöl schmelzen. In einer separaten Schüssel Honig, geschmolzenes Kokosöl und Ei verquirlen und anschließend in den Krater der Nuss-Gewürz-Mischung
füllen.

4. Mit einer Gabel von innen nach außen ordentlich vermischen bis du eine einheitliche Masse erhältst.

5. Zu einem Ball formen, in eine Plastikfolie einwickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank auskühlen lassen.

6. Die Teigmasse aus dem Kühlschrank nehmen und mit etwas gemahlenen Mandeln bestreuen. In 6 Bälle teilen und mit den Händen zu gleichmäßig runden Teigfladen formen.

7. Die Teigfladen auf dem Backblech verteilen und für ca. 14 Minuten in den Ofen geben.

8. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen (oder vor dem genießen noch etwas Verzieren, zum Beispiel mit flüssiger, dunkler Schokolade und Nüssen).


Mürbeteigplätzchen:
(für ca. 1 Blech)

Zutaten:

  • 50 g Kokosmehl
  • 60 g Kartoffelstärke
  • 80 g Ghee (Butter geht theoretisch auch)
  • 20 g Kokosblütenzucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise(n) Salz

 

Zubereitung:

1. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

2. Das Kokosmehl, die Kartoffelstärke, Ghee, den Kokosblütenzucker und die beiden Eigelb miteinander vermischen.

3. Eine Prise Salz hinzugeben und den Teig gründlich kneten. Am Besten nach dem Kneten ca. 30 Minuten kalt stellen.

4. Etwas Kartoffelstärke auf der Arbeitsfläche verteilen und Teig ausrollen.

5. Plätzchen ausstechen und vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

6. Für 12 Minuten im Ofen backen.

7. Plätzchen heraus nehmen und abkühlen lassen.

8. Bei Bedarf: Plätzchen verzieren

Als gesündere Alternative zu Zuckerguss eignet sich Eischnee, den ihr zum Beispiel mit Stevia süßen könnt.

Beeinträchtigt Getreide unsere Gesundheit?

Getreide ist bei uns das Grundnahrungsmittel Nummer 1 und für viele nicht vom Speiseplan wegzudenken. Allerdings gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zu der Ernährung des Menschen und somit ist auch ein Leben ohne Getreide für uns möglich.

wheat1280Das Getreide bzw. die daraus hergestellten Lebensmittel tragen gemeinsam mit den stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche wir zu uns nehmen, und der unnatürlichen Lebensweise zu einer Verschlechterung unseres Gesundheitszustandes, einer früheren Alterung sowie chronischen Krankheiten bei.

Als die Menschen anfingen Getreide zu sich zu nehmen, taten sie dies hauptsächlich in Form von Getreidekeimlingen, welche noch weiter verarbeitet worden sind (zu Brotfladen). Außerdem wurde bei dem Anbau von Getreide nicht von so vielen Chemikalien Gebrauch gemacht und die Pflanzen waren noch nicht auf Unkompliziertheit gezüchtet. Außerdem wurde das Getreide nicht industriell weiter verarbeitet, was heutzutage oft auch mit Hilfe von Chemikalien vereinfacht wird. Des weiteren war Getreide kein Grundnahrungsmittel, sondern nur eine Ausweitung des Nahrungsangebotes.

Heutzutage soll das Getreide leicht anzubauen und zu ernten sein, wodurch zum Beispiel das reife Getreidekorn nicht mehr wie früher auf den Boden fällt, sondern an der Ähre hängen bleibt. Zusätzlich soll es den Anforderungen der Lebensmittelindustrie gerecht werden und hat deswegen einen hohen Glutengehalt, welches zum Beispiel den Teig klebriger macht.

Mittlerweile ist ca. jeder zweihundert siebzigste Mensch von einer Glutenunverträglichkeit betroffen. Durch eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut kommt es bei diesen Personen unter anderem zu Übelkeit, wenn sie glutenhaltige Produkte zu sich nehmen. Eigentlich erkennt deren Körper aber nur die für uns ungeeigneten und ungesunden Getreideprodukte.
Die im Getreide enthaltene Stärke verbindet sich mit dem Gluten zu einer schwer verdaulichen Masse, welche unsere Gedärme verstopft und zu einer Übersäuerung führt.

grass-spikesVitalstoffmangel durch hohen Getreide-Verzehr

Getreideprodukte machen zwar, wie alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel, schnell satt, jedoch verstopfen sie auch unsere Organe, da sie nicht vollständig verdaut werden können. Außerdem wird durch den Verzehr von stark sättigenden Teigwaren weniger Gemüse und Obst gegessen, welches einen deutlich höheren Vitalstoffgehalt hat.
Vollkornprodukte enthalten zwar mehr Vitalstoffe als Auszugsmehle und rohes Getreide mehr als gebackene bzw. gekochte Teigwaren, jedoch ist der Unterschied geringer, als die Vollwertszene versucht es darzustellen. Zwar ist der Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien in Vollkornprodukten höher und der Blutzucker steigt etwas weniger an als bei Weißmehlprodukten, jedoch sind auch mehr von den unten genannten, entzündungsfördernden Lektinen enthalten und somit sind Vollkornprodukte nicht immer die gesündere Wahl.

Bei der säurebildenden Verdauung von Teigwaren ver(sch)wendet der Körper Mineralien als Puffer. Durch den geringen Anteil an Mineralien in den Teigwaren kann es somit passieren, dass der Körper auf seine Mineralienreserven zurückgreifen muss und dadurch nicht nur keine neuen Mineralien aufgenommen werden, sondern auch noch welche „verloren“ gehen. Bei den basischen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Gemüse, ist die Verdauung nicht säurebildend und es können Mineralien vom Körper aufgenommen werden.

Zu den Problemstoffen im Getreide gehören außerdem die Lektine und die Phytinsäure. Lektine haben alle Pflanzen durch Evolution oder Züchtung zum Schutz vor Schädlingen entwickelt. Zusätzlich können diese jedoch bei uns an die körpereigenen Strukturen andocken und diese schädigen. Zu den besonders aggressiven Lektinen gehören die aus Weizen, Roggen und Kidneybohnen, welche zusätzlich auch noch hitzestabil sind und somit nicht durch Kochvorgänge abgebaut werden, wie viele Gemüselektine. Wenn die Lektine in die Blutbahn gelangen, können diese sich im ganzen Körper verteilen und an die Organe heften, was zu einer Abwehrreaktion des Körpers führt. Dieser greift die Lektine an, damit jedoch auch die körpereigenen Strukturen und es kommt zu Entzündungen, aus welchen Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, MS, Diabetes, Herzinfarkt, Autoimmunkrankheiten und Krebs entstehen können. Außerdem wird die hormonelle Regeneration und der Muskelaufbau von den Lektinen negativ beeinflusst, die Lektine können sich zusätzlich entweder an die roten Blutkörperchen binden, wodurch die Saurstofftransportkapazität verringert wird, an das körpereigene Acetyl-Glucosamin binden, wodurch der Gelenkaufbau behindert wird oder die Struktur der Immunzellen schwächen und uns somit anfälliger für Krankheiten machen.
Die Phytinsäure bindet sich an Mineralien und macht diese damit für den Körper unbrauchbar. Phytinsäure kann jedoch teilweise durch Säuerung abgebaut werden, wodurch Sauerteigbrot aus Dinkel oder Hafer dem Körper deutlich mehr Mineralien liefert und somit vorzuziehen ist.

Hoffentlich versucht ihr jetzt euren Getreidekonsum etwas zu minimieren 😉

Testbericht Samsung Gear IconX

Im Rahmen eines Gewinnspiels von Samsung, wurde ich dazu ausgewählt die neuen Samsung Gear IconX zu testen. Diese wurden mir dafür kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Gear IconX sind kabel-lose Bluetooth-InEar-Kopfhorer. Aufbewahrt werden diese in einem Plastic Etui, welches gleichzeitig auch zum Laden dient.

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1. Auspacken und Anfassen

Geliefert werden die Gear IconX in einer schlichten, auf mich edel wirkenden Papp-Verpackung mit einem Guckfenster, welches Lust bereitet die Verpackung direkt auf zu machen. Nach dem Öffnen kann man eine Schale mit einer kleinen schwarzen Box und dem Lade-Etui, sowie den beiden Kopfhörern, welche ja schon durch das Guckfenster zu sehen waren, heraus nehmen. In der Box befindet sich neben Kurzanleitung, „Erste-Schritte-Guide und der „Warranty Card“ das weitere Zubehör, bestehend aus einem USB Ladekabel, USB-Connector und den Wechsel Ohrstöpseln und den „Flügelspitzen“ in zwei weiteren Größen. Von diesen hat man damit 3 verschiedene Varianten (S,M,L) um die Gear IconX möglichst optimal an das Ohr anzupassen und somit einen sicheren Sitz und Tragekomfort zu ermöglichen. Leider wird kein Steckdosenadapter mit geliefert, sodass man das Lade-Etui entweder über einen schon vorhandenen Adapter oder am PC über den USB-Anschluss laden muss.

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Durch den, bei der schwarzen Variante, goldenen Ring wirken die Gear IconX, welche jeweils nur 6,3 g wiegen, sehr edel. Sie liegen leicht in der Hand und lassen sich nach einiger Übung auch problemlos ins Ohr setzen. Dort hört man dann einen Ton, dass sich diese miteinander verbunden haben und sind mir nach kurzer Zeit nicht mehr aufgefallen, lassen sich also sehr angenehm tragen. Während das Lade-Etui am PC geladen wird, kann man gleich den Gear Manager installieren, was problemlos möglich ist, und danach bis zu 1000 Musiktitel auf den integrierten Speicher (4 GB wovon ca 3,5 GB frei verfügbar sind) laden. Somit kann man, unabhängig vom Smartphone, Musik hören. Der Gear Manager ist sehr übersichtlich und leicht zu verstehen, was jedoch auch daran liegt, dass er nur wenige Funktionen bietet. Neben dem Überspielen von Musik kann man im Moment noch den Haupthörer auswählen, Ohrhörerdaten synchronisieren und Musiktitel verwalten.

2. Tragekomfort erfahren

Das Design der IconX wirkt auf mich edel und es sieht alles gut verarbeitet aus. Ich hatte mir das Lade-Etui größer vorgestellt und bin überrascht, wie klein und leicht es gehalten wird (52 g bei einer Größe von 30,3 x 92,0 x 35,3 mm (H x B x T)) Das Etui kann bis zu 2 vollständige Ladedurchgänge der Kopfhörer durchführen, ohne selbst geladen werden zu müssen. An diesem befinden sich vorne 2 LED’s. welche den Ladevorgang der Kopfhörer anzeigen und hinten eine weitere, welche den Ladezustand des Etui’s selbst anzeigt.

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Die ersten Male fand ich es aufgrund der speziellen Form ungewohnt, die Kopfhörer einzusetzen. Allerdings hab ich mich schnell daran gewöhnt und diese beim tragen nicht gespürt. Sie Saßen auch beim Laufen fest im Ohr und haben sich nicht bewegt. Man muss also beim Sport keine Angst haben, dass diese plötzlich heraus rutschen. In dem Etui lassen sich die Kopfhörer leicht verstauen und problemlos transportieren. Wenn man sie dann wieder raus holt sind sie sogar gleich wieder aufgeladen, was ich sehr praktisch finde!

3. Musik & Touchpad Control

Nachdem man entweder über den PC oder das Handy Musik auf die Kopfhörer geladen hat, kann man diese genießen. Der Sound ist für Bluetooth Kopfhörer gut und lässt sich sogar ziemlich laut einstellen (wenn man die Warnhinweise vernachlässigt).

Die Kopfhörer lassen sich über ein, sich in der Mitte von dem Ring befindlichen, Touchpad steuern. Durch einmaliges Tippen auf das Touchpad (natürlich beidseitig möglich) wird die Musik gestartet und auch unterbrochen. Durch doppeltes Tippen kann der nächste Titel wiedergegeben und Anrufe können angenommen werden, falls ein Handy mit den Kopfhörern verbunden ist. Durch Dreimaliges tippen kann der vorherige Titel wiedergegeben werden und durch streichen nach oben bzw. unten wird die Lautstärke geregelt. Bei längerem Tippen/Halten werden die Menüoptionen vorgelesen, welche durch los lassen aktiviert werden, oder Anrufe können abgelehnt werden.

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Somit ist die Steuerung über das Touchpad sehr leicht und dieses ist im Normalfall auch gut zu erreichen. Allerdings finde ich es in Bewegung (beim Laufen) nicht optimal so lange das Touchpad zu drücken, um sich die Menü-optionen vorlesen zu lassen und dann im richtigen Moment los zu lassen. Ich finde das Prinzip dieser Steuerung jedoch trotzdem gut und sinnvoll!

4. Klangerlebnis

Da ich bei aktivierten Umgebungsgeräuschen die ganze Zeit ein leises Rauschen wahr genommen hab, hab ich diese ziemlich schnell deaktiviert. Sind diese jedoch aktiviert, hören sich die Umgebungsgeräusche meiner Meinung nach etwas künstlich an. Diese werden über 2 Mikrofone aufgenommen und dann eingespielt. Beim Laufen wurde das Rauschen durch den Wind ziemlich störend und es hat mir nicht gerade geholfen mehr von der Umgebung wahr zu nehmen.

20160819_140315 So lange die Lautstärke nicht zu hoch war, konnte ich auch bei deaktivierten Umgebungsgeräuschen einiges wahr nehmen. Insgesamt bin ich mit dem Klangerlebnis zufrieden. Ist sicherlich nicht der Beste Klang, den man bei Kopfhörern finden kann, allerdings hängen da alle kabellose Kopfhörer noch zurück und so lange man sich bewegt oder es etwas lauter ist, ist mir auch nichts störendes aufgefallen! Die Kopfhörer lassen sich sowohl leise, als auch ziemlich laut stellen. Vorher wird man jedoch gewarnt, dass das Hören bei so hoher Lautstärke über längere Zeit schädlich sein kann.

5. In-ear Voice Guide

Durch den In-ear Voice Guide kann man sich zum Beispiel beim Joggen in 15 verschiedenen Sprachen mit echten menschlichen Stimmen persönlich über den Fortschritt informieren und sich motivieren lassen. Das erfolgt entweder in dem eingestellten, regelmäßigem Intervall oder durch das auswählen der entsprechenden Menüfunktion. Die Sprachausgabe gibt einem dann Informationen wie die verstrichene Zeit, die gelaufenen Kilometer, die Herzfrequenz, die verbrannten Kalorien und die Geschwindigkeit. Das sind beim Laufen sehr nützliche Funktionen und man muss nichts machen, außer hin hören, um zum Beispiel die jeweiligen Kilometerangaben anzuhören. Die Sprachausgabe hat mir sehr gut gefallen, nur leider hat die Distanz nicht mit meiner tatsächlich gelaufenen Distanz übereingestimmt und somit wurden mir (bis auf die Zeit) falsche Angaben übermittelt, was den Grad der Motivation natürlich sehr eingeschränkt hat. Wenn jedoch die gelaufene Distanz mit der tatsächlich gelaufenen Distanz übereinstimmt, finde ich die Informationen sehr hilfreich. Allerdings würde ich mir dann noch eine Runden Funktion, sowie die Angabe der Geschwindigkeit in min/km, wie es unter den meisten Läufern üblich ist. Wenn man das Ansage-Intervall auf jeweils ein Kilometer eingestellt hat, wäre es für mich persönlich weiterhin hilfreich eine Angabe zu bekommen, wie schnell der letzte Kilometer war und nicht nur die Geschwindigkeit ab dem Startzeitpunkt genannt wird.

6.  Samsung S Health App

Nach dem Training, lässt sich die Einheit dann ganz leicht in der S-Health App ansehen. Dort werden die Trainingsaufzeichnungen zusammen gefasst und Geschwindigkeit und Herzfrequenz werden in einem Diagramm dargestellt.

Eine weitere hilfreiche Funktion wäre es, wenn es eine Karte gäbe, auf der man sich ansehen kann, wo man lang gelaufen ist. Allgemein lassen sich über die App jedoch Trainingsfortschritte festhalten und Personen, die sich für die Parameter ihrer Trainingseinheiten interessieren, werden dort fündig.

7. Fazit

Die Idee, kabellose Kopfhörer mit Fitness-Tracking zu verbinden finde ich sehr gut. Die IconX sehen edel aus, sind sehr leicht und stören überhaupt nicht beim Sport, da man sie kaum wahr nimmt. Allerdings stimmte bei mir leider die aufgezeichnete Aktivität nicht mit der tatsächlich gelaufenen Strecke überein, sodass nach einer Stunde laufen etwa zwei Kilometer fehlten. So groß darf für mich der Unterschied nicht sein und die Angaben sind für mich unpassend. Allerdings lässt sich sehr gut Musik hören und man hat keine Probleme mehr mit einem störenden Kabel. Das Aufladen in dem Etui ist sehr leicht und praktisch zugleich, sodass man sie voll geladen wieder heraus nehmen und die Musik genießen kann. Mich hat das Rauschen durch den Wind sehr gestört, jedoch muss man die Umgebungsgeräusche und damit die, für das Rauschen verantwortlichen Mikrofone, ja nicht aktivieren und kann sich dann vollständig auf die Musik konzentrieren. Ich würde mich über einige kleine Verbesserungen freuen, wie zum Beispiel die größere Anzahl an Ansagen bei dem Training und für mich als Triathleten wäre es natürlich auch praktisch, wenn die Gear IconX komplett wasserdicht und nicht nur spritzwassergschützt wären, damit man diese auch beim schwimmen tragen kann. Ich trage die Gear IconX sehr gerne und hoffe, dass für die zukünftigen Generationen noch einige Kleinigkeiten verbessert werden, damit diese auch zu einem perfekten Begleiter für Trainingseinheiten werden. Ich hab mich sehr gefreut die Gear IconX testen zu dürfen und hoffe euch einen guten Bericht verfasst zu haben!

8. Weitere Bilder

Bei weiteren Fragen wendet euch doch einfach an mich und ich werde versuchen euch zu antworten. 🙂

Entzündungshemmende Ernährung?

Da ich mir eine Verltzung zugezogen hab, möchte ich in nächster Zeit versuchen die Entzündung auch über die Ernährung möglichst schnell abklingen zu lassen, hab mich deswegen mehr mit Möglichkeiten beschäftigt, Entzündungsprozesse in unserem Körper mit Hilfe einer angepassten Ernährung zu bekämpfen und will euch gleich an meinem neuen Wissen teilhaben lassen 😀 die meisten haben ja früher oder später mit Entzündungen zu kämpfen und wissen wahrscheinlich nicht wie viel Einfluss die Ernährung auf den Heilprozess hat.

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Entzündungen sind der Grund vieler Erkrankungen

Entzündungen sind ein natürlicher Abwehrmechanismus unseres Körpers gegen Eindringlinge und Schadstoffe, können jedoch auch durch eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise ausgelöst werden un sich mit der Zeit zu chronischen Entzündungen weiter entwickeln, welche sicherlich nicht mehr dem Erhalt der Gesundheit dienen. Zahlreiche Krankheiten werden auf chronische Entzündungen zurück geführt.
Zu den Hauptursachen für Entzündungsreaktionen zählt einerseits die westliche Ernährung, welche vitalstoffarm und übersäuernd ist. Andererseits können auch zu viel Stress, Schlaf- und Bewegungsmangel, zu wenig Sonnenlicht, Umweltgifte, Allergene, Bakterien, Viren und Pilze Auslöser sein.

Dabei treibt die permanente Belastung durch gesundheitsschädigende Einflüsse unsere Abwehrkräfte an ihr Limit. Die westliche Ernährung ist größtenteils überladen mit Auszugsmehlen, raffiniertem Zucker, tierischem Eiweiß und minderwertigen Fetten. Dies führt zu einer übersäuernden, vitamin- und mineralstoffarmen Ernährung, welche den Säure-Basen-Haushalt negativ beeinflusst und Entzündungsreaktionen zur Folge hat.
Um chronische Entzündungen mit der Ernährung zu vermeiden, solltet ihr darauf achten, dass eure Ernährung überwiegend basisch und reich an antioxidativen Vitalstoffen, wie zum Beispiel die Vitamine A, C, E, Kupfer, Selen, Zink und Omega 3 ist.

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Worauf ihr achten solltet

Im nachfolgenden möchte ich euch einige Lebensmittel bzw. Inhaltstoffe aufzählen, bei denen ich euch nahe lege diese vermehrt zu konsumieren um Entzündungen zu vermeiden:

  • viel trinken (Wasser, ungesüßter Tee):
    Durch eine ausreichend hohe Flüssigkeitszufuhr (mehr dazu könnt ihr hier nachlesen) werden Schadstoffe, sowie entzündungsfördernde Toxine aus eurem Körper ausgeleitet. Zusätzlich werden die Nieren und die Harnwege durchgespült und somit entgiftet und das Lymphsystem wird gereinigt, wodurch Entzündungen vorgebeugt werden können. An dieser Stelle möchte ich euch noch nahelegen möglichst wenig, mit Schadstoffen belastetes Wasser zu trinken. Hierzu zählt auch solches aus Plastikflaschen.
  • Zitrone:
    Die entzündungshemmende Ascorbinsäure (Vitamin C) aus der Zitrone beschleunigt die Entsäuerung und Ausleitung von Problemstoffen aus dem Körper. Außerdem könnt ihr mit Hilfe einer Zitrone leicht euer Wasser schmackhafter machen und somit auch dem ersten Punkt  mehr Beachtung schenken.
  • Magnesium:
    Magnesium wird auch als die „Königin der entzündungshemmenden Mineralstoffe“ bezeuchnet. Deshalb solltet ihr auf eine magnesiumreiche Ernährung achten. Magnesiummangel fördert die Entwicklung chronischer Entzündungen. Einige Beispiele an Magnesiumreichaltigen Lebensmitteln sind Amaranth, Quinoa, Hirse, Vollkornreis, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Mohn, Mandeln, Algen, Mangold, Spinat, Brennnesseln, Basilikum, Majoran und Salbei.
  • Spinat:
    Spinat ist überdurchschnittlich reich an Vitaminen, Nährstoffen und gesundheitsfördernden Phytonährstoffen (zum Beispiel Carotinoide und Flavonoide). Letzte sind entzündungs- und krebshemmend und gelten als natürlicher Schutz gegen antioxidativen Stress und den daraus resultierenden Entzündungskrankheiten. Spinat ist reich an Vitamin C und E, sowie Beta-Carotin, Mangan, Zink und Selen. Carotionide sind weiterhin viel in Tomaten, Möhren, roter Paprika, Aprikosen , Mango und Nektarinen enthalten.
  • Brokkoli:
    Brokkoli ist nicht nur reich an Vitamin C, sondern enthält, ähnlich wie Spinat eine Vielzahl von den entgiftenden Phytonährstoffen.
  • Braunalgen:
    Braunalgen enthalten einen großen Anteil von dem komplexen Kohlenhydrat Fucoidan, welches ebenfalls entzündungs- und krebshemmend ist. Außerdem reinigen die vielen Ballaststoffe den Verdauungstrakt und unterstützen den Fettstoffwechsel. Außerdem besitzen einige Fasern aus den Ballaststoffen einen effektiven Enzuündungsschutz. Sehr Ballaststoffreich sind weiterhin Leinsamen, Weizenkleie, Salat, Gemüse und viele Obstsorten.
  • Zwiebeln/Knoblauch:
    Besonders hervorzuheben bei Zwiebeln und Knoblauch sind die entzündungsfördernden Schwefelverbindungen.In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass Allizin (aus Zwiebel- und Knoblauch) Tumorzellen zerstören kann, ohne dass andere Zellen geschädigt werden. Dieser schwefelhaltige Zwiebelstoff entwickelt sich allerdings erst durch eine chemische Reaktion aus dem Zwiebelstoff Alliin nach dem Schneiden der Zwiebel/Knoblauch.
    Deshalb solltet ihr Zwiebeln und Knoblauch nach dem Schneiden immer 5 Minuten liegen lassen, bevor ihr sie weiter verwendet
  • Kurkuma/Ingwer:
    Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma und Ingwer hab ich euch ja schon beschrieben. Zum nachlesen einfach oben die links anklicken ;). Hier möchte ich nur kurz erwähnen, dass die ätherischen Öle, sowie das Curcumin eine ähnliche Wirkung wie zum Beispiel Schmerzmittel und andere Medikamente haben, jedoch keine Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Kirschen:
    Kirschen sollen 10 mal wirksamer gegen Entzündungen sein als Aspirin. Dafür wird der antioxidative Pflanzenstoff Anthocyan verantwortlich gemacht, welcher oxidative Prozesse im Körper stoppt und als alternatives Schmerzmittel gilt.Papaya und Blaubeeren sind weitere Früchte, denen eine ähnliche Wirkung zugeschrieben wird.
  • Omega-3:
    Die alpha-linolensäure neutralisiert die 4-fach ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure, welche als Auslöser für entzündungsprozesse gilt. Fisch ist teilweise wegen der hohen Schadstoffbelastung umstritten. Weitere Omega-3 reichhaltige Lebensmittel sind Hanf- und Leinöl sowie (Wal-) Nüsse.
  • Vitamin-C:
    Reich an Vitamin-C sind auch schwarze Johannisbeeren, Hagebutten, Kiwis und Sanddorn
  • Zink:
    Zinkhaltige Lebensmittel sind unter anderem Weizenkleie, Linsen und Erbsen
  • Selen:
    Selen findet ihr unter anderem in Hering und Sojabohnen.

Entzündungsfördernde Lebensmittel meiden

Um die Entzündungsprozesse nicht zu fördern ist es sinnvoll solche Lebensmittel, die Entzündungen hervorrufen, möglichst zu vermeiden. Hierzu zählen vor allem industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Milchprodukte und glutenhaltige Getreideprodukte, welche auch zur Übersäuerung beitragen. Tierische Produkte sollten wegen dem hohen Anteil an der oben genannten Arachidonsäure nur in reduziertem Umfang konsumiert werden.

 

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen!

Kommentiert doch bitte was ich noch verbessern kann oder über was ihr euch einen Beitrag wünscht 🙂

Schoko-Rote Beete Kuchen

ZUTATEN:
(Für 12 Portionen)

  • 250 g Rote Bete
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 4 El heiBer Espresso
  • 200 g Butter
  • 5 Eier
  • 200 g Zucker
  • 135 g Mehl
  • 3 El Kakaopulver
  • 1 TI Backpulver
  • Fett für die Form
  • ½ Vanilleschote
  • 3 El Mohn
  • 50 ml Milch
  • 200 ml Schlagsahne
  • Backpapier

ZUBEREITUNG:

1. Rote Bete in einem Topf mit Wasser aufkochen und zugedeckt ca. 50 Minuten weich kochen. Rote Bete schälen und grob würfeln. In einen hohen Rührbecher geben und fein pürieren.

2. Kuvertüre grob hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Espresso unterrühren. Butter in Stücken untermischen und
beiseite stellen. Eier trennen, Eiweiß in eine Rührschüssel geben und das Eigelb verquirlen.

3. Kuvertüre glatt rühren und das Eigelb zügig unterschlagen. Rote Bete-Püree unterheben. Eiweiß steif schlagen, dabei 190 g Zucker langsam einrieseln lassen. Den Eischnee mit einem Teigschaber locker unterheben. Mehl, Kakao und Backpulver darübersieben und unterheben.
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4. Eine Springform (22 cm 25) fetten und den Boden eventuell mit Backpapier auslegen. Teig einfüllen und glatt streichen. Backofen auf 180 Grad (Gas 2— 3, Umluft 160 Grad) vorheizen. Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten bei 160 Grad (Gas 2, Umluft 150 Grad) 35—40 Minuten backen. In der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
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5. Vanilleschote längs einritzen und das Mark herauskratzen. Mohn, Mark und Schote mit Milch und restlichem Zucker (10 g) in einen Topf geben.
Aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote entfernen und die Masse auskühlen lassen. Sahne steif schlagen, Mohnmasse unterheben und zum Kuchen servieren.

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Ich hoffe der Kuchen schmeckt euch genau so gut wie mir! Viel Spaß beim backen 😀

Und falls ihr noch mehr über die leistungssteigernde Wirkung der Rote Beete wissen wollt, guckt doch mal hier vorbei 🙂

Kurkuma

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Kurkuma – Das Gewürz des Lebens?

Das aus Indien stammende Gewürz Kurkuma (Lat. curcuma longa), welches dort auch als heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten bezeichnet wird, wird in der traditionellen chinesischen Medizin, sowie im Ayurveda (= indische Medizin), schon ca. 5.000 Jahre verwendet. Da die medizinische Heilwirkung in Europa noch nicht so weitläufig bekannt ist, möchte ich in diesem Beitrag möchte näher darauf eingehen, welche Wirkungen Kurkuma auf unseren Körper hat.

Da Kurkuma zu der Familie der Ingwergewächse gehört, ist die Wirkung der vom Ingwer ähnlich. Auch hier ist der für uns interessante Teil der Pflanze, aus der das Gewürz hergestellt wird, der Wurzelstock Der Wirkstoff im Kurkuma ist das Curcumin. Kurkuma selbst ist hellgelb und gibt dem Curry seine spezifische Farbe. Es ist weiterhin auch als indischer Safran oder Gelbwurz bekannt. Curry enthält zwar auch einen kleinen Anteil Curcumin, jedoch logischer Weise deutlich weniger als reines Kurkuma. Daher solltet ihr lieber reines Kurkuma verwenden, wenn ihr die Fähigkeiten voll ausschöpfen wollt. Oder gebt beim Würzen zum Curry einfach noch etwas mehr Kurkuma hinzu. Zu Reis-, Gemüse- und Kartoffelgerichten passt Kurkuma meiner Meinung nach besonders gut. Dabei könnt ihr Kurkuma auch einfach in heißes Wasser einrühren und das Ganze als Kurkuma-Tee trinken.

Curcumin ist bereits in kleinen Dosen wirksam, wie man sie zum Beispiel zum Würzen bei einem normalen Essen zu sich nimmt, jedoch zeigen sich auch bei hoher Dosierung keine Nebenwirkungen. Ihr könnt also nicht zu viel zu euch nehmen. Die Bioverfügbarkeit und damit auch die Wirkung von Curcumin kann deutlich erhöht werden, wenn dieses gemeinsam mit Piperin, einem Wirkstoff aus schwarzem Pfeffer, eingenommen wird. Für therapeutische Zwecke sollten dabei täglich mindestens ½ bis 1 Teelöffel Kurkuma eingenommen werden.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Kurkuma und deren Wirkungen

Der wichtigste Inhaltsstoff in der Kurkuma Pflanze ist, wie oben bereits erwähnt, das Curcumin. Dieses wird auch als Lebensmittelzusatz unter dem Namen E100 verwendet. Unter diesem Namen dient es als Geschmacksträger oder Färbemittel. Für uns ist jedoch die medizinische Heilwirkung deutlich interessanter. Durch diese Pflanze kann man auf natürlichem Weg die eigene Gesundheit fördern oder auch wiederherstellen. Curcumin wirkt in unserem Körper entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend und es leitet Schwermetalle aus unserem Körper aus. Zusätzlich hemmt es den Knochenabbau, bei Diabetes und Alzheimer zeigt es positive Wirkungen und es senkt den Cholesterinspiegel herab. Dadurch, dass Curcumin nicht gut wasserlöslich ist, wird es im Magen-Darm-Trakt nur zu einem geringen Teil absorbiert. Die Bioverfügbarkeit könnt ihr in diesem Fall erhöhen, wenn ihr das Kurkuma kurz im Öl erhitzt (also zum Beispiel zusammen mit den Zwiebeln anbraten). Des weiteren enthält Kurkuma zwischen 5 und 7 % ätherische Öle, die entweder antimikrobiell (gegen Mikroorganismen), antineoplastisch (gegen Tumore), antiarthritisch oder entzündungshemmend wirken, sowie die Herztätigkeit steigern. Außerden sind in Kurkuma Kaffeesäure, Kaffeesäurederivate und Ferulasäure. Kaffeesäure schützt vor Magenkrebs und hemmt die Produktion von Nitrosaminen, welche giftig und krebserregend sind.

Kurkuma gegen Alzheimer

Jeder 12. Bürger der westlichen Industriestaaten im Alter von 65 Jahren, erkrankt früher oder später an Alzheimer. Dabei geht man heutzutage davon aus, dass Alzheimer auf Grund von Plaques oder Ablagerungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn entsteht. Diese, die Gehirnfunktion beeinträchtigenden Ablagerungen bestehen aus fragmentierten Proteinen, welche eine Entzündungsreaktion hervorrufen. Die Alzheimer-Medikamente der Schulmedizin haben zahlreiche Nebenwirkungen, sind teuer und oft auch nur eingeschränkt wirksam. Dadurch entsteht ein starkes Interesse an natürlichen, wirksamen Medikamenten bzw. Heilverfahren gegen diese Krankheit. Parallel dazu gibt es beispielsweise in Indien, wo unter anderem sehr viel mit Gewürzen, wie Kurkuma gekocht wird, deutlich weniger bis kaum Alzheimer Erkrankungen. Es ist bekannt, dass Curcumin aufgrund seiner antioxidativen Fähigkeiten die Oxidation im Gehirn und damit die Entzündungen verhindern kann. Dies ist dadurch möglich, dass Curcumin die Hirn-Blut-Schranke überwinden kann. Durch die regelmäßige Einnahme von Kurkuma, lässt sich also die Gedächtnisleistung (von Demenzkranken) steigern. Schon eine Dosis von täglich einem Gramm über einen Zeitraum von drei Wochen, brachte messbare Erfolge.

Die Wirkung von Kurkuma gegen Arthritis

Rheumatoide Arthritis, eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, lässt sich durch das entzündungshemmende Curcumin positiv beeinflussen. Dabei ist Kurkuma wirksamer als die klassische eingesetzten nichtsteroidalen Entzündungshemmer, welche jedoch zusätzlich noch eine Vielzahl von Nebenwirkungen mit sich ziehen, wenn man diese über einen längeren Zeitraum einnimmt.

Kurkuma bei Atemwegserkrankungen

Verschiedene Studien lassen den Schluss zu, dass von Curcumin eine Schutzfunktion bei vielen Atemwegserkrankungen ausgeht. Das ist ebenfalls auf die stark entzündungshemmende Wirkung zurück zu führen. Im Curcumin sind natürlich vorkommende Polyphenole enthalten, die freie Radikale oder überschüssiges Stickstoffmonoxid abfangen und wichtige entzündliche Signalwege in der Hinsicht verändern, dass die Entzündungen in den Atemwegen abgeschwächt werden. Diese Antioxidantien wirken aber natürlich nicht nur in den Atemwegen, sondern auch in anderen Regionen des Körpers, wie zum Beispiel im Darm, wo sie Darmentzündungen lindern.

Kurkuma ist gut für die Senkung des Cholesterinspiegels

Ein hoher Cholesterinspiegel kann zu Arteriosklerose, Herzinfarkt oder auch Schlaganfall führen. Daher werden heutzutage sehr schnell Medikamente in Form von so genannten Statine eingesetzt. Diese können jedoch eine Vielzahl von Nebenwirkungen haben. Ursachen für einen zu hohen Cholesterinspiegel können entweder Stress, eine zu kohlenhydratlastige Ernährung, eine zu fettreiche Ernährung, die Einnahme von Medikamenten oder auch Vitamin-C Mangel sein. Zusätzlich kann dieser auch erblich oder durch einen Gen-Defekt ausgelöst werden. Studien haben bewiesen, dass Kurkuma aufgrund seiner antioxidativen Wirkung ein, wie bereits erwähnt, nebenwirkungsfreies Medikament zur Senkung des Cholesterinspiegels ist. Dabei senkt es den Anteil des (schlechten) LDL-Cholesterins und gleichzeitig den Anteil des (guten) HDL-Cholesterins hebt.

Kurkuma gegen Darmerkrankungen

aufgrund der Antioxidativen Wirkung von Curcumin, kann dieses auch gegen Darmentzündungen helfen. Es ist in der Lage, die Aktivierung von einem zellulären Regulatormolekül zu unterdrücken, welches mitverantwortlich für die Entstehung von Entzündungen ist. Außerdem wirkt sich Kurkuma positiv auf die Gesundheit der Leber aus, indem sie diese schützt, die Regeneration vom Gewebe fördert und allgemein den Heilprozess unterstützt.

Kurkuma stärkt das Immunsystem

Kurkuma unterstützt den Körper bei der Bildung von T-Zellen, welche unerlässlich bei der Krankheitsbekämpfung sind. Somit stärkt es das Immunsystem und schützt uns vor Bakterien, Viren und anderen fremden Eindringlingen. Bei Stress, Schwäche-Gefühl oder wenn ihr merkt, dass eine Krankheit „im Anmarsch“ ist, könnt ihr eine zusätzliche Portion Kurkuma zu euch nehmen und damit zur Immunsystemstabilisierung beitragen.

Kurkuma hemmt die Tumorbildung

Kurkuma kann die Tumorbildung hemmen. Es wirkt also krebsvorbeugend. Allerdings weisen Studien darauf hin, dass es auch bei bereits vorhandenem Krebs die Metastasenbildung verhindern kann, indem es Transkriptionsfaktoren ausschaltet, welche die, für die Tumorbildung benötigten Gene regulieren. Damit wird das Wachstum und die Ausbreitung der Krebszellen gestoppt. Außerdem verstärkt es die Membranen der Körperzellen, wodurch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern erhöht wird. Allerdings wurden in den Studien nur gesunde Zellen durch den Einbau von Kurkumin in die Lipid-Doppelschicht stabilisiert. Die Membran von Krebszellen wurde durch diesen Einbau durchlässiger und verlor an Stabilität.

Fazit: Kurkuma ist sehr kostbar

Kurkuma ist eine sehr kostbare, vielfältig einsetzbare Pflanze und sollte nicht nur als Farbstoff oder Geschmacksträger eingesetzt werden. Die vielen Studien zeigen, wie hilfreich es als Medizin ist und selbst in hohen Dosierungen, kommt es normaler Weise nicht zu Nebenwirkungen, im Gegensatz zu den normaler Weise eingesetzten Medikamenten. In Einzelfällen kann es jedoch auch zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen.

Probiert einfach aus, ob es euch bekommt oder nicht und profitiert von der Wirkung oder genießt einfach nur die neue Geschmacksvielfalt indem ihr es verstärkt zum Würzen einsetzt.

Ich hoffe der Artikel war nicht zu lang und ihr hattet etwas Spaß am Lesen 😀

Probiert doch gleich mal den leckeren Kurkuma-Mango Smoothie aus!