Rezension „Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport“

Bildergebnis für das Paläo-Prinzip der gesunden ernährung im ausdauersport
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Netterweise, wurde mir ein Rezensionsexemplar des Buches „Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport“ vom Sportwelt Verlag zur Verfügung gestellt, welches ursprünglich in englischer Sprache unter dem Titel „The Paleo Diet for Athletes – A Nutritional Formula for Peak Athletic Performance“ veröffentlicht und von Loren Cordain und Joe Friel geschrieben, sowie von Lea Bodora übersetzt wurde. Dieses handelt von einer optimalen Ernährungsform für Ausdauersportler. Die Autoren orientieren sich dabei an der steinzeitlichen Paläo Ernährung und haben diese an die Bedürfnisse von Ausdauersportlern angepasst.

 

Der Ansatz des Buches basiert darauf, dass unsere heutige Ernährung nicht nur ungesund, sondern auch ungeeignet für unseren Körper ist. Erst recht, wenn körperliche Höchstleistungen erzielt werden sollen. Deswegen orientieren sich die Autoren an einer jahrtausendlange, von unseren Vorfahren in der Steinzeit erprobten Ernährung. Dadurch wird die typsich westliche Ernährung ziemlich auf den Kopf gestellt. In der Steinzeit gab es kein Getreide, keinen Zucker und in erster Linie keinen Supermarkt um die Ecke. Für die Nahrungsbeschaffung musste körperliche Arbeit geleistet werden, entweder um Tiere zu jagen oder andere Nahrungsmittel zu sammeln. Gelang dies nicht in einem ausreichenden Umfang, musste gehungert werden und deshalb war es wichtig die eingesetzte Energie mit möglichst sinnvoller und guter Nahrung wieder aufzufüllen.

Die Lebenserwartung dieser Vorfahren war zwar deutlich geringer, jedoch starben viele aufgrund des gefährlichen Lebens und der schlechten medizinischen Versorgung und nicht an den westlichen Zivilisationskrankheiten. Diejenigen, die es schafften zu überleben, waren dafür im höheren Alter noch deutlich fitter und gesünder, als die meisten heutzutage.

Durch den fehlenden Zucker und Getreide bestand die steinzeitliche Ernährung aus weniger Kohlenhydraten und dafür mehr Fetten, sowie Proteinen. Zusätzlich wurden kaum Lebensmittel gegessen um satt zu machen, sondern eher um die lebensnotwendigen Nährstoffe, sowie Vitamine und Mineralien aufzunehmen.

Das Buch befasst sich sowohl mit den Grundlagen der Paläo Ernährung, sowie denen für die Nahrungsaufnahme wichtigen Phasen rund um das Training, sodass es jeweils Ernährungsempfehlungen für  Phasen vor, während und nach einer Trainingseinheit gibt, die optimal auf die Bedürfnisse des Körpers abgestimmt sind.

In dem Buch führen die Autoren die Vorzüge der steinzeitlichen Ernährung mit den Vorteilen der heutigen Nahrungsmittelverfügbarkeit zusammen um eine Ernährungsweise vorzustellen, die sowohl zu Gesundheit als auch sportlichen Höchstleistungen verhilft.

Was mir gefällt:

Die Autoren schaffen es in diesem Buch sehr gut, den wichtigen Inhalt, sowie in einem unauffälligem Verhältnis die notwendigen Hintergrundinformationen miteinander zu verknüpfen und darzustellen. Der Lesende bekommt zu den Informationen über die steinzeitliche Ernährung und den damit verbundenen Forschungsergebnissen, ein auf den Leistungssport abgestimmtes Ernährungskonzept, welches zu mehr Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit verhelfen soll. Dadurch, dass der Tag in Phasen vor, während und nach dem Training eingeteilt wird, erhält man beim Lesen die wichtigsten Informationen und Bestandteile der optimalen Nahrungszusammensetzung für die jeweilige Phase. Zusätzlich gibt es viele Rezepte zum Nachmachen und immer wieder hilfreiche Tabellen und Abbildungen, sowie Informationskästen, die über die grundlegenden Informationen hinaus informieren.

Was mir nicht so gut gefällt:

Dadurch, dass das Buch aus dem englischen übersetzt wurden, wird es mit der amerikanischen Ernährungsweise bzw. den amerikanischen Empfehlungen einer gesunden Ernährung verglichen. Ab und zu wäre da auch ein Vergleich zu der deutschen Ernährung wünschenswert, um es den deutschen Lesern noch etwas näher zu bringen. So kann es dazu führen, dass zwar die amerikanische Ernährung als schlecht und ungesund eingesschätzt wird, die eigene jedoch nicht so sehr.

Fazit:

Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut. Am Anfang mag es etwas erschreckend sein zu hören, auf welche Nahrungsmittel man alles verzichten sollte und die Umstellung kann sich als ziemlich hart erweisen. Wenn sich dann jedoch positive Wirkungen bemerkbar machen, wie zum Beispiel eine bessere Regeneration und Gesundheit oder bessere sportliche Leistungen, dann sollte es die meisten Sportler überzeugen, sich überwiegend an diese Ernährungsform zu halten. Die Autoren erklären die dargestellten Sachverhalte sehr gut und meistens auch leicht verständlich. Ein bisschen Vorwissen auf den Ernährungs- und Sportwissenschaften schadet jedoch sicherlich nicht einem besseren Verständnis. Ich kann dieses Buch denjenigen empfehlen, die mit Hilfe der Ernährung ihren Gesundheits- oder Trainingszustand auf ein besseres Niveau bringen möchten und nicht abgeneigt sind, selber viel zu kochen und weitestgehend auf die weiterverarbeiteten Lebensmittel zu verzichten.
Das Buch könnt ihr unter anderem hier erwerben.

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Rezension „schlau food für alle: Essen mit Gewinn“

 

20180705_094116.jpgGroßzügiger Weise wurde mir vom Sportwelt Verlag das Buch „schlau food für alle: Essen mit Gewinn“ als Rezensionsexemplar zum Lesen zur Verfügung gestellt. Nachdem ich dieses Buch nun gelesen habe, möchte ich euch mit diesem Beitrag meinen gewonnenen Eindruck kurz darstellen.

Die beiden Autoren Gina und Axel Schlote schreiben in dem Buch über die für sie optimale Ernährungsform, mit der sich diese sieben Ziele erfüllen lassen: länger Leben, genussvoll essen, abnehmen & Gewicht halten, gesund & fit fühlen, Tiere schützen, Umwelt schonen, Geld sparen und Zeit gewinnen. Das Buch richtet sich an den durchschnittlichen Verbraucher, der eventuell etwas Gewicht verlieren möchte, jedoch mit der Ernährung nicht nur auf Verzicht aus ist, sondern diese in vollem Umfang genießen möchte. Der Inhalt basiert auf mehrjähriger Erfahrung der beiden Autoren und stellt somit ein in der Praxis erwiesenes Konzept dar.

Was mir gefällt:

Das Buch schildert leicht verständlich und knapp zusammengefasst die Hintergründe, warum die Ernährungsumstellung zu der Erfüllung der anfangs benanten Ziele führt. Auf vertiefende fachliche Erklärungen verzichten die Autoren auf Grund der Tatsache, dass Sie sich selber nicht als Experten in diesem Bereich sehen. Dadurch bleibt das Buch klar verständlich, auch ohne sich vorher viel mit dem Thema Ernährung befasst zu haben. Wer trotzdem tiefgründigere Informationen möchte, wird sicherlich in den vorgeschlagenen weiterführenden Lektüren am Ende des Buches fündig. Sehr hilfreich finde ich auch, dass in dem Buch mögliche Ausreden vorgestellt werden, die einen davon abhalten könnten an der gesünderen Ernährung fest zu halten. Zusätzlich stellen die Autoren Argumente dar, die die Ausreden entkräften und somit ist man für einige, typische Situationen gut vorbereitet und kann sich besser darauf konzentrieren die neue und bessere Ernährung umzusetzen. Durch das Kapitel „Erste Schritte“ wird beim Lesen auch schon ein Startpunkt gesetzt mit der Ernährungsumstellung anzufangen. Oft ist es bequemer an den alten Gewohnheiten fest zu halten, auch wenn diese nicht optimal sind. Nachdem man das Buch durchgelesen hat, kann man direkt mit den ersten Schritten anfangen und sich von den alten Gewohnheiten lösen.

Was mir fehlt:

Die Lebensmittel, die die Autoren empfehlen werden zwar einzeln gut vorgestellt, jedoch könnte es Personen geben, die mit diesen Lebensmitteln alleine keine geschmackvollen Gerichte hin bekommen. Daher würde ich es hilfreich finden einige Rezepte der beiden Autoren mit aufgelistet zu bekommen, oder besser noch deren gesamten Wochenplan als Beispiel, wie eine abwechslungsreiche, jedoch gesunde Ernährung nach den aufgestellten Richtlinien aussehen könnte. So ein Plan könnte zusätzliche Motivation für Personen sein, die Probleme haben, sich an die umgestellte Ernährung zu gewöhnen. Wenn man sich nicht selber aussuchen muss, was man kocht, sondern es „vorgeschrieben“ bekommt, ist die Versuchung sicherlich geringer von der Umstellung wieder auf die alten Gewohnheiten zurück zu greifen.

Fazit:

Insgesamt finde ich, ist das Buch sehr gut aufgebaut. Es ist leicht verständlich geschrieben und die dargestellten Inhalte lassen sich auch ohne Vorwissen verstehen. Es richtet sich meiner Meinung nach an durchschittliche Berufstätige, die auf der einen Seite nicht unnötig viel für ihre Ernährung ausgeben wollen, auf der anderen Seite jedoch etwas unzufrieden mit Ihrer aktuellen Ernährungsweise sind und eventuell etwas abnehmen wollen. Das Buch richtet sich damit nicht nur an eine spezielle Gruppe von Leuten sondern an eine breite Allgemeinheit. Die Umgewöhnung könnte mit diesem Buch etwas schwer fallen, da man keine Beispiele gezeigt bekommt, wie die Ernährung nach der Umstellung aussehen kann oder sollte. Wenn man nicht gerne mit den vorhandenen Lebensmitteln herum experimentiert, stelle ich mir das etwas nachteilig vor. Ansonsten  würde ich das Buch denjenigen empfehlen, die eine unkomplizierte, jedoch erfolgreiche Ernährungsweise suchen, um sich im Leben zufriedener zu fühlen.

Das Buch könnt ihr hier finden und erwerben.

Weihnachtliche Rezepte – Teil 1

Etwas verspätet möchte ich euch hier noch einige Rezepte vorstellen, die ihr in der Adventszeit backen könnt, ohne beim Essen ein zu großes schlechtes Gewissen haben zu müssen. Gerade in der Adventszeit, wo einem überall Leckereien angeboten werden, fällt es mir (und einigen von euch vielleicht auch 😉 ) schwer, der Versuchung zu widerstehen und bei der gesunden Ernährung zu bleiben.

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So könnten eure Kreationen dann aussehen 😉

Deswegen habe ich mich daran versucht einige Rezepte auszuprobieren, deren Zutaten nicht so schlecht sind und wo man sich ab und zu eine Kleinigkeit genehmigen kann. Aber nicht zu große Mengen machen, dann muss man zu viel auf Einmal vernichten 😀 Die ersten möchte ich euch hier vorstellen:


Florentiner:
(Für ca 10 Stück)

Zutaten:

  • 50 g Honig
  • 25 g Butter oder Ghee
  • 40 ml Kokosmilch
  • 30 g Macadamias (ungesalzen)
  • 40 g Mandel Blättchen
  • 30 g dunkle Schokolade, mindestens 75%

 

Zubereitung:

1. Den Honig, die Butter und die Kokosmilch in einem kleinen Topf erhitzen.

2. Diese Masse etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen.

3. Macadamias grob hacken.

4. Mandelblätter und Macadamiastücke dazugeben und unter Rühren noch etwas erhitzen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

5. Die Masse jeweils mit einem Esslöffel auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 10 bis 12 Minuten backen.

6. Die warmen, noch formbaren Plätzchen mit einem umgedrehten Glas, bei dem der Rand mit etwas Kokosöl oder Butter bestrichen ist, etwas zusammenschieben und dann komplett auskühlen lassen, bevor man die Unterseiten mit im Wasserbad geschmolzener, dunkler Schokolade bestreicht.


Würzige Lebkuchen:
(für ca. 6 Stück)

Zutaten:

  • 1.5 EL Kokosöl
  • 175 g gemahlene Mandeln (etwas mehr zum Ausrollen)
  • 0.5 TL Weinstein Backpulver
  • 0.5 TL Ingwer Pulver
  • 1 TL Zimt
  • 0.5 TL Nelken Pulver
  • 0.55 TL Pfeffer
  • 0.25 TL Muskat Pulver
  • 0.25 TL Piment Pulver
  • 40 ml Honig
  • 1 Ei
  • 1 Prise Meersalz

 

Zubereitung:

1. Ofen auf Umluft 180° C vorheizen, Backblech herausnehmen, mit Backpapier auslegen und mit 1 TL Kokosöl einfetten.

2. Die gemahlenen Mandeln, die Gewürze und das Salz in einer Schüssel vermischen. Einen vulkanförmigen Krater formen.

3. 1 EL Kokosöl schmelzen. In einer separaten Schüssel Honig, geschmolzenes Kokosöl und Ei verquirlen und anschließend in den Krater der Nuss-Gewürz-Mischung
füllen.

4. Mit einer Gabel von innen nach außen ordentlich vermischen bis du eine einheitliche Masse erhältst.

5. Zu einem Ball formen, in eine Plastikfolie einwickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank auskühlen lassen.

6. Die Teigmasse aus dem Kühlschrank nehmen und mit etwas gemahlenen Mandeln bestreuen. In 6 Bälle teilen und mit den Händen zu gleichmäßig runden Teigfladen formen.

7. Die Teigfladen auf dem Backblech verteilen und für ca. 14 Minuten in den Ofen geben.

8. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen (oder vor dem genießen noch etwas Verzieren, zum Beispiel mit flüssiger, dunkler Schokolade und Nüssen).


Mürbeteigplätzchen:
(für ca. 1 Blech)

Zutaten:

  • 50 g Kokosmehl
  • 60 g Kartoffelstärke
  • 80 g Ghee (Butter geht theoretisch auch)
  • 20 g Kokosblütenzucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise(n) Salz

 

Zubereitung:

1. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

2. Das Kokosmehl, die Kartoffelstärke, Ghee, den Kokosblütenzucker und die beiden Eigelb miteinander vermischen.

3. Eine Prise Salz hinzugeben und den Teig gründlich kneten. Am Besten nach dem Kneten ca. 30 Minuten kalt stellen.

4. Etwas Kartoffelstärke auf der Arbeitsfläche verteilen und Teig ausrollen.

5. Plätzchen ausstechen und vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

6. Für 12 Minuten im Ofen backen.

7. Plätzchen heraus nehmen und abkühlen lassen.

8. Bei Bedarf: Plätzchen verzieren

Als gesündere Alternative zu Zuckerguss eignet sich Eischnee, den ihr zum Beispiel mit Stevia süßen könnt.

Beeinträchtigt Getreide unsere Gesundheit?

Getreide ist bei uns das Grundnahrungsmittel Nummer 1 und für viele nicht vom Speiseplan wegzudenken. Allerdings gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zu der Ernährung des Menschen und somit ist auch ein Leben ohne Getreide für uns möglich.

wheat1280Das Getreide bzw. die daraus hergestellten Lebensmittel tragen gemeinsam mit den stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche wir zu uns nehmen, und der unnatürlichen Lebensweise zu einer Verschlechterung unseres Gesundheitszustandes, einer früheren Alterung sowie chronischen Krankheiten bei.

Als die Menschen anfingen Getreide zu sich zu nehmen, taten sie dies hauptsächlich in Form von Getreidekeimlingen, welche noch weiter verarbeitet worden sind (zu Brotfladen). Außerdem wurde bei dem Anbau von Getreide nicht von so vielen Chemikalien Gebrauch gemacht und die Pflanzen waren noch nicht auf Unkompliziertheit gezüchtet. Außerdem wurde das Getreide nicht industriell weiter verarbeitet, was heutzutage oft auch mit Hilfe von Chemikalien vereinfacht wird. Des weiteren war Getreide kein Grundnahrungsmittel, sondern nur eine Ausweitung des Nahrungsangebotes.

Heutzutage soll das Getreide leicht anzubauen und zu ernten sein, wodurch zum Beispiel das reife Getreidekorn nicht mehr wie früher auf den Boden fällt, sondern an der Ähre hängen bleibt. Zusätzlich soll es den Anforderungen der Lebensmittelindustrie gerecht werden und hat deswegen einen hohen Glutengehalt, welches zum Beispiel den Teig klebriger macht.

Mittlerweile ist ca. jeder zweihundert siebzigste Mensch von einer Glutenunverträglichkeit betroffen. Durch eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut kommt es bei diesen Personen unter anderem zu Übelkeit, wenn sie glutenhaltige Produkte zu sich nehmen. Eigentlich erkennt deren Körper aber nur die für uns ungeeigneten und ungesunden Getreideprodukte.
Die im Getreide enthaltene Stärke verbindet sich mit dem Gluten zu einer schwer verdaulichen Masse, welche unsere Gedärme verstopft und zu einer Übersäuerung führt.

grass-spikesVitalstoffmangel durch hohen Getreide-Verzehr

Getreideprodukte machen zwar, wie alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel, schnell satt, jedoch verstopfen sie auch unsere Organe, da sie nicht vollständig verdaut werden können. Außerdem wird durch den Verzehr von stark sättigenden Teigwaren weniger Gemüse und Obst gegessen, welches einen deutlich höheren Vitalstoffgehalt hat.
Vollkornprodukte enthalten zwar mehr Vitalstoffe als Auszugsmehle und rohes Getreide mehr als gebackene bzw. gekochte Teigwaren, jedoch ist der Unterschied geringer, als die Vollwertszene versucht es darzustellen. Zwar ist der Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien in Vollkornprodukten höher und der Blutzucker steigt etwas weniger an als bei Weißmehlprodukten, jedoch sind auch mehr von den unten genannten, entzündungsfördernden Lektinen enthalten und somit sind Vollkornprodukte nicht immer die gesündere Wahl.

Bei der säurebildenden Verdauung von Teigwaren ver(sch)wendet der Körper Mineralien als Puffer. Durch den geringen Anteil an Mineralien in den Teigwaren kann es somit passieren, dass der Körper auf seine Mineralienreserven zurückgreifen muss und dadurch nicht nur keine neuen Mineralien aufgenommen werden, sondern auch noch welche „verloren“ gehen. Bei den basischen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Gemüse, ist die Verdauung nicht säurebildend und es können Mineralien vom Körper aufgenommen werden.

Zu den Problemstoffen im Getreide gehören außerdem die Lektine und die Phytinsäure. Lektine haben alle Pflanzen durch Evolution oder Züchtung zum Schutz vor Schädlingen entwickelt. Zusätzlich können diese jedoch bei uns an die körpereigenen Strukturen andocken und diese schädigen. Zu den besonders aggressiven Lektinen gehören die aus Weizen, Roggen und Kidneybohnen, welche zusätzlich auch noch hitzestabil sind und somit nicht durch Kochvorgänge abgebaut werden, wie viele Gemüselektine. Wenn die Lektine in die Blutbahn gelangen, können diese sich im ganzen Körper verteilen und an die Organe heften, was zu einer Abwehrreaktion des Körpers führt. Dieser greift die Lektine an, damit jedoch auch die körpereigenen Strukturen und es kommt zu Entzündungen, aus welchen Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, MS, Diabetes, Herzinfarkt, Autoimmunkrankheiten und Krebs entstehen können. Außerdem wird die hormonelle Regeneration und der Muskelaufbau von den Lektinen negativ beeinflusst, die Lektine können sich zusätzlich entweder an die roten Blutkörperchen binden, wodurch die Saurstofftransportkapazität verringert wird, an das körpereigene Acetyl-Glucosamin binden, wodurch der Gelenkaufbau behindert wird oder die Struktur der Immunzellen schwächen und uns somit anfälliger für Krankheiten machen.
Die Phytinsäure bindet sich an Mineralien und macht diese damit für den Körper unbrauchbar. Phytinsäure kann jedoch teilweise durch Säuerung abgebaut werden, wodurch Sauerteigbrot aus Dinkel oder Hafer dem Körper deutlich mehr Mineralien liefert und somit vorzuziehen ist.

Hoffentlich versucht ihr jetzt euren Getreidekonsum etwas zu minimieren 😉

Testbericht Samsung Gear IconX

Im Rahmen eines Gewinnspiels von Samsung, wurde ich dazu ausgewählt die neuen Samsung Gear IconX zu testen. Diese wurden mir dafür kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Gear IconX sind kabel-lose Bluetooth-InEar-Kopfhorer. Aufbewahrt werden diese in einem Plastic Etui, welches gleichzeitig auch zum Laden dient.

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1. Auspacken und Anfassen

Geliefert werden die Gear IconX in einer schlichten, auf mich edel wirkenden Papp-Verpackung mit einem Guckfenster, welches Lust bereitet die Verpackung direkt auf zu machen. Nach dem Öffnen kann man eine Schale mit einer kleinen schwarzen Box und dem Lade-Etui, sowie den beiden Kopfhörern, welche ja schon durch das Guckfenster zu sehen waren, heraus nehmen. In der Box befindet sich neben Kurzanleitung, „Erste-Schritte-Guide und der „Warranty Card“ das weitere Zubehör, bestehend aus einem USB Ladekabel, USB-Connector und den Wechsel Ohrstöpseln und den „Flügelspitzen“ in zwei weiteren Größen. Von diesen hat man damit 3 verschiedene Varianten (S,M,L) um die Gear IconX möglichst optimal an das Ohr anzupassen und somit einen sicheren Sitz und Tragekomfort zu ermöglichen. Leider wird kein Steckdosenadapter mit geliefert, sodass man das Lade-Etui entweder über einen schon vorhandenen Adapter oder am PC über den USB-Anschluss laden muss.

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Durch den, bei der schwarzen Variante, goldenen Ring wirken die Gear IconX, welche jeweils nur 6,3 g wiegen, sehr edel. Sie liegen leicht in der Hand und lassen sich nach einiger Übung auch problemlos ins Ohr setzen. Dort hört man dann einen Ton, dass sich diese miteinander verbunden haben und sind mir nach kurzer Zeit nicht mehr aufgefallen, lassen sich also sehr angenehm tragen. Während das Lade-Etui am PC geladen wird, kann man gleich den Gear Manager installieren, was problemlos möglich ist, und danach bis zu 1000 Musiktitel auf den integrierten Speicher (4 GB wovon ca 3,5 GB frei verfügbar sind) laden. Somit kann man, unabhängig vom Smartphone, Musik hören. Der Gear Manager ist sehr übersichtlich und leicht zu verstehen, was jedoch auch daran liegt, dass er nur wenige Funktionen bietet. Neben dem Überspielen von Musik kann man im Moment noch den Haupthörer auswählen, Ohrhörerdaten synchronisieren und Musiktitel verwalten.

2. Tragekomfort erfahren

Das Design der IconX wirkt auf mich edel und es sieht alles gut verarbeitet aus. Ich hatte mir das Lade-Etui größer vorgestellt und bin überrascht, wie klein und leicht es gehalten wird (52 g bei einer Größe von 30,3 x 92,0 x 35,3 mm (H x B x T)) Das Etui kann bis zu 2 vollständige Ladedurchgänge der Kopfhörer durchführen, ohne selbst geladen werden zu müssen. An diesem befinden sich vorne 2 LED’s. welche den Ladevorgang der Kopfhörer anzeigen und hinten eine weitere, welche den Ladezustand des Etui’s selbst anzeigt.

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Die ersten Male fand ich es aufgrund der speziellen Form ungewohnt, die Kopfhörer einzusetzen. Allerdings hab ich mich schnell daran gewöhnt und diese beim tragen nicht gespürt. Sie Saßen auch beim Laufen fest im Ohr und haben sich nicht bewegt. Man muss also beim Sport keine Angst haben, dass diese plötzlich heraus rutschen. In dem Etui lassen sich die Kopfhörer leicht verstauen und problemlos transportieren. Wenn man sie dann wieder raus holt sind sie sogar gleich wieder aufgeladen, was ich sehr praktisch finde!

3. Musik & Touchpad Control

Nachdem man entweder über den PC oder das Handy Musik auf die Kopfhörer geladen hat, kann man diese genießen. Der Sound ist für Bluetooth Kopfhörer gut und lässt sich sogar ziemlich laut einstellen (wenn man die Warnhinweise vernachlässigt).

Die Kopfhörer lassen sich über ein, sich in der Mitte von dem Ring befindlichen, Touchpad steuern. Durch einmaliges Tippen auf das Touchpad (natürlich beidseitig möglich) wird die Musik gestartet und auch unterbrochen. Durch doppeltes Tippen kann der nächste Titel wiedergegeben und Anrufe können angenommen werden, falls ein Handy mit den Kopfhörern verbunden ist. Durch Dreimaliges tippen kann der vorherige Titel wiedergegeben werden und durch streichen nach oben bzw. unten wird die Lautstärke geregelt. Bei längerem Tippen/Halten werden die Menüoptionen vorgelesen, welche durch los lassen aktiviert werden, oder Anrufe können abgelehnt werden.

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Somit ist die Steuerung über das Touchpad sehr leicht und dieses ist im Normalfall auch gut zu erreichen. Allerdings finde ich es in Bewegung (beim Laufen) nicht optimal so lange das Touchpad zu drücken, um sich die Menü-optionen vorlesen zu lassen und dann im richtigen Moment los zu lassen. Ich finde das Prinzip dieser Steuerung jedoch trotzdem gut und sinnvoll!

4. Klangerlebnis

Da ich bei aktivierten Umgebungsgeräuschen die ganze Zeit ein leises Rauschen wahr genommen hab, hab ich diese ziemlich schnell deaktiviert. Sind diese jedoch aktiviert, hören sich die Umgebungsgeräusche meiner Meinung nach etwas künstlich an. Diese werden über 2 Mikrofone aufgenommen und dann eingespielt. Beim Laufen wurde das Rauschen durch den Wind ziemlich störend und es hat mir nicht gerade geholfen mehr von der Umgebung wahr zu nehmen.

20160819_140315 So lange die Lautstärke nicht zu hoch war, konnte ich auch bei deaktivierten Umgebungsgeräuschen einiges wahr nehmen. Insgesamt bin ich mit dem Klangerlebnis zufrieden. Ist sicherlich nicht der Beste Klang, den man bei Kopfhörern finden kann, allerdings hängen da alle kabellose Kopfhörer noch zurück und so lange man sich bewegt oder es etwas lauter ist, ist mir auch nichts störendes aufgefallen! Die Kopfhörer lassen sich sowohl leise, als auch ziemlich laut stellen. Vorher wird man jedoch gewarnt, dass das Hören bei so hoher Lautstärke über längere Zeit schädlich sein kann.

5. In-ear Voice Guide

Durch den In-ear Voice Guide kann man sich zum Beispiel beim Joggen in 15 verschiedenen Sprachen mit echten menschlichen Stimmen persönlich über den Fortschritt informieren und sich motivieren lassen. Das erfolgt entweder in dem eingestellten, regelmäßigem Intervall oder durch das auswählen der entsprechenden Menüfunktion. Die Sprachausgabe gibt einem dann Informationen wie die verstrichene Zeit, die gelaufenen Kilometer, die Herzfrequenz, die verbrannten Kalorien und die Geschwindigkeit. Das sind beim Laufen sehr nützliche Funktionen und man muss nichts machen, außer hin hören, um zum Beispiel die jeweiligen Kilometerangaben anzuhören. Die Sprachausgabe hat mir sehr gut gefallen, nur leider hat die Distanz nicht mit meiner tatsächlich gelaufenen Distanz übereingestimmt und somit wurden mir (bis auf die Zeit) falsche Angaben übermittelt, was den Grad der Motivation natürlich sehr eingeschränkt hat. Wenn jedoch die gelaufene Distanz mit der tatsächlich gelaufenen Distanz übereinstimmt, finde ich die Informationen sehr hilfreich. Allerdings würde ich mir dann noch eine Runden Funktion, sowie die Angabe der Geschwindigkeit in min/km, wie es unter den meisten Läufern üblich ist. Wenn man das Ansage-Intervall auf jeweils ein Kilometer eingestellt hat, wäre es für mich persönlich weiterhin hilfreich eine Angabe zu bekommen, wie schnell der letzte Kilometer war und nicht nur die Geschwindigkeit ab dem Startzeitpunkt genannt wird.

6.  Samsung S Health App

Nach dem Training, lässt sich die Einheit dann ganz leicht in der S-Health App ansehen. Dort werden die Trainingsaufzeichnungen zusammen gefasst und Geschwindigkeit und Herzfrequenz werden in einem Diagramm dargestellt.

Eine weitere hilfreiche Funktion wäre es, wenn es eine Karte gäbe, auf der man sich ansehen kann, wo man lang gelaufen ist. Allgemein lassen sich über die App jedoch Trainingsfortschritte festhalten und Personen, die sich für die Parameter ihrer Trainingseinheiten interessieren, werden dort fündig.

7. Fazit

Die Idee, kabellose Kopfhörer mit Fitness-Tracking zu verbinden finde ich sehr gut. Die IconX sehen edel aus, sind sehr leicht und stören überhaupt nicht beim Sport, da man sie kaum wahr nimmt. Allerdings stimmte bei mir leider die aufgezeichnete Aktivität nicht mit der tatsächlich gelaufenen Strecke überein, sodass nach einer Stunde laufen etwa zwei Kilometer fehlten. So groß darf für mich der Unterschied nicht sein und die Angaben sind für mich unpassend. Allerdings lässt sich sehr gut Musik hören und man hat keine Probleme mehr mit einem störenden Kabel. Das Aufladen in dem Etui ist sehr leicht und praktisch zugleich, sodass man sie voll geladen wieder heraus nehmen und die Musik genießen kann. Mich hat das Rauschen durch den Wind sehr gestört, jedoch muss man die Umgebungsgeräusche und damit die, für das Rauschen verantwortlichen Mikrofone, ja nicht aktivieren und kann sich dann vollständig auf die Musik konzentrieren. Ich würde mich über einige kleine Verbesserungen freuen, wie zum Beispiel die größere Anzahl an Ansagen bei dem Training und für mich als Triathleten wäre es natürlich auch praktisch, wenn die Gear IconX komplett wasserdicht und nicht nur spritzwassergschützt wären, damit man diese auch beim schwimmen tragen kann. Ich trage die Gear IconX sehr gerne und hoffe, dass für die zukünftigen Generationen noch einige Kleinigkeiten verbessert werden, damit diese auch zu einem perfekten Begleiter für Trainingseinheiten werden. Ich hab mich sehr gefreut die Gear IconX testen zu dürfen und hoffe euch einen guten Bericht verfasst zu haben!

8. Weitere Bilder

Bei weiteren Fragen wendet euch doch einfach an mich und ich werde versuchen euch zu antworten. 🙂

Entzündungshemmende Ernährung?

Da ich mir eine Verltzung zugezogen hab, möchte ich in nächster Zeit versuchen die Entzündung auch über die Ernährung möglichst schnell abklingen zu lassen, hab mich deswegen mehr mit Möglichkeiten beschäftigt, Entzündungsprozesse in unserem Körper mit Hilfe einer angepassten Ernährung zu bekämpfen und will euch gleich an meinem neuen Wissen teilhaben lassen 😀 die meisten haben ja früher oder später mit Entzündungen zu kämpfen und wissen wahrscheinlich nicht wie viel Einfluss die Ernährung auf den Heilprozess hat.

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Entzündungen sind der Grund vieler Erkrankungen

Entzündungen sind ein natürlicher Abwehrmechanismus unseres Körpers gegen Eindringlinge und Schadstoffe, können jedoch auch durch eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise ausgelöst werden un sich mit der Zeit zu chronischen Entzündungen weiter entwickeln, welche sicherlich nicht mehr dem Erhalt der Gesundheit dienen. Zahlreiche Krankheiten werden auf chronische Entzündungen zurück geführt.
Zu den Hauptursachen für Entzündungsreaktionen zählt einerseits die westliche Ernährung, welche vitalstoffarm und übersäuernd ist. Andererseits können auch zu viel Stress, Schlaf- und Bewegungsmangel, zu wenig Sonnenlicht, Umweltgifte, Allergene, Bakterien, Viren und Pilze Auslöser sein.

Dabei treibt die permanente Belastung durch gesundheitsschädigende Einflüsse unsere Abwehrkräfte an ihr Limit. Die westliche Ernährung ist größtenteils überladen mit Auszugsmehlen, raffiniertem Zucker, tierischem Eiweiß und minderwertigen Fetten. Dies führt zu einer übersäuernden, vitamin- und mineralstoffarmen Ernährung, welche den Säure-Basen-Haushalt negativ beeinflusst und Entzündungsreaktionen zur Folge hat.
Um chronische Entzündungen mit der Ernährung zu vermeiden, solltet ihr darauf achten, dass eure Ernährung überwiegend basisch und reich an antioxidativen Vitalstoffen, wie zum Beispiel die Vitamine A, C, E, Kupfer, Selen, Zink und Omega 3 ist.

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Worauf ihr achten solltet

Im nachfolgenden möchte ich euch einige Lebensmittel bzw. Inhaltstoffe aufzählen, bei denen ich euch nahe lege diese vermehrt zu konsumieren um Entzündungen zu vermeiden:

  • viel trinken (Wasser, ungesüßter Tee):
    Durch eine ausreichend hohe Flüssigkeitszufuhr (mehr dazu könnt ihr hier nachlesen) werden Schadstoffe, sowie entzündungsfördernde Toxine aus eurem Körper ausgeleitet. Zusätzlich werden die Nieren und die Harnwege durchgespült und somit entgiftet und das Lymphsystem wird gereinigt, wodurch Entzündungen vorgebeugt werden können. An dieser Stelle möchte ich euch noch nahelegen möglichst wenig, mit Schadstoffen belastetes Wasser zu trinken. Hierzu zählt auch solches aus Plastikflaschen.
  • Zitrone:
    Die entzündungshemmende Ascorbinsäure (Vitamin C) aus der Zitrone beschleunigt die Entsäuerung und Ausleitung von Problemstoffen aus dem Körper. Außerdem könnt ihr mit Hilfe einer Zitrone leicht euer Wasser schmackhafter machen und somit auch dem ersten Punkt  mehr Beachtung schenken.
  • Magnesium:
    Magnesium wird auch als die „Königin der entzündungshemmenden Mineralstoffe“ bezeuchnet. Deshalb solltet ihr auf eine magnesiumreiche Ernährung achten. Magnesiummangel fördert die Entwicklung chronischer Entzündungen. Einige Beispiele an Magnesiumreichaltigen Lebensmitteln sind Amaranth, Quinoa, Hirse, Vollkornreis, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Mohn, Mandeln, Algen, Mangold, Spinat, Brennnesseln, Basilikum, Majoran und Salbei.
  • Spinat:
    Spinat ist überdurchschnittlich reich an Vitaminen, Nährstoffen und gesundheitsfördernden Phytonährstoffen (zum Beispiel Carotinoide und Flavonoide). Letzte sind entzündungs- und krebshemmend und gelten als natürlicher Schutz gegen antioxidativen Stress und den daraus resultierenden Entzündungskrankheiten. Spinat ist reich an Vitamin C und E, sowie Beta-Carotin, Mangan, Zink und Selen. Carotionide sind weiterhin viel in Tomaten, Möhren, roter Paprika, Aprikosen , Mango und Nektarinen enthalten.
  • Brokkoli:
    Brokkoli ist nicht nur reich an Vitamin C, sondern enthält, ähnlich wie Spinat eine Vielzahl von den entgiftenden Phytonährstoffen.
  • Braunalgen:
    Braunalgen enthalten einen großen Anteil von dem komplexen Kohlenhydrat Fucoidan, welches ebenfalls entzündungs- und krebshemmend ist. Außerdem reinigen die vielen Ballaststoffe den Verdauungstrakt und unterstützen den Fettstoffwechsel. Außerdem besitzen einige Fasern aus den Ballaststoffen einen effektiven Enzuündungsschutz. Sehr Ballaststoffreich sind weiterhin Leinsamen, Weizenkleie, Salat, Gemüse und viele Obstsorten.
  • Zwiebeln/Knoblauch:
    Besonders hervorzuheben bei Zwiebeln und Knoblauch sind die entzündungsfördernden Schwefelverbindungen.In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass Allizin (aus Zwiebel- und Knoblauch) Tumorzellen zerstören kann, ohne dass andere Zellen geschädigt werden. Dieser schwefelhaltige Zwiebelstoff entwickelt sich allerdings erst durch eine chemische Reaktion aus dem Zwiebelstoff Alliin nach dem Schneiden der Zwiebel/Knoblauch.
    Deshalb solltet ihr Zwiebeln und Knoblauch nach dem Schneiden immer 5 Minuten liegen lassen, bevor ihr sie weiter verwendet
  • Kurkuma/Ingwer:
    Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma und Ingwer hab ich euch ja schon beschrieben. Zum nachlesen einfach oben die links anklicken ;). Hier möchte ich nur kurz erwähnen, dass die ätherischen Öle, sowie das Curcumin eine ähnliche Wirkung wie zum Beispiel Schmerzmittel und andere Medikamente haben, jedoch keine Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Kirschen:
    Kirschen sollen 10 mal wirksamer gegen Entzündungen sein als Aspirin. Dafür wird der antioxidative Pflanzenstoff Anthocyan verantwortlich gemacht, welcher oxidative Prozesse im Körper stoppt und als alternatives Schmerzmittel gilt.Papaya und Blaubeeren sind weitere Früchte, denen eine ähnliche Wirkung zugeschrieben wird.
  • Omega-3:
    Die alpha-linolensäure neutralisiert die 4-fach ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure, welche als Auslöser für entzündungsprozesse gilt. Fisch ist teilweise wegen der hohen Schadstoffbelastung umstritten. Weitere Omega-3 reichhaltige Lebensmittel sind Hanf- und Leinöl sowie (Wal-) Nüsse.
  • Vitamin-C:
    Reich an Vitamin-C sind auch schwarze Johannisbeeren, Hagebutten, Kiwis und Sanddorn
  • Zink:
    Zinkhaltige Lebensmittel sind unter anderem Weizenkleie, Linsen und Erbsen
  • Selen:
    Selen findet ihr unter anderem in Hering und Sojabohnen.

Entzündungsfördernde Lebensmittel meiden

Um die Entzündungsprozesse nicht zu fördern ist es sinnvoll solche Lebensmittel, die Entzündungen hervorrufen, möglichst zu vermeiden. Hierzu zählen vor allem industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Milchprodukte und glutenhaltige Getreideprodukte, welche auch zur Übersäuerung beitragen. Tierische Produkte sollten wegen dem hohen Anteil an der oben genannten Arachidonsäure nur in reduziertem Umfang konsumiert werden.

 

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen!

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